Coronavirus

Allgemeinverfügungen in der Region - was ist wo noch erlaubt, was nicht?

Archivartikel

Die Coronavirus-Krise beschäftigt Mannheim, die Region und Deutschland. Welche Regeln gelten wo, was ist wann gestattet? Die wichtigsten Infos zu den Allgemeinverfügungen finden Sie hier - zusammengefasst und ständig aktualisiert. Zudem sind nach Angaben der Stadt inzwischen die Bußgeldhöhen festgelegt, mit denen Verstöße gegen die Corona-Verordnung  ab sofort geahndet werden.

+++04. April

Die Stadt Heidelberg hat zur Eindämmung der Corona-Pandemie die Allgemeinverfügung verschärft. Wie die Stadt per Pressemitteilung am Freitag mitteilte, betreffen die neuen Regelungen die städtischen Grünanlagen. Sie treten ab Samstag, 4. April, in Kraft. Demnach gilt für die Neckarwiese nun ein unbeschränktes Aufenthaltsverbot. Das Betreten und Verweilen auf der Wiese ist somit gänzlich untersagt.

+++ 03. April, 17 Uhr

Wegen der Erfahrungen der vergangenen Tage und dem bevorstehenden schönen Wetter hat die Stadt Mannheim nach eigenen Angaben auf Wunsch der Polizei das Aufenthaltsverbot um den Alten Messplatz erweitert.
+++. 03. April

Ab heute in Hessen Bußgelder bei Verstoß gegen Corona-Regeln. Wer sich im Kampf gegen die Corona-Pandemie nicht an die strengen Kontaktregeln hält, muss sich ab heute hessenweit auf einheitliche Bußgelder einstellen. Je nach Schwere des Verstoßes drohen Zahlungen von 200 Euro bis 5000 Euro. Ein Bußgeld etwa kann fällig werden, wenn jemand gegen die Kontaktregeln in der Öffentlichkeit verstößt, illegal ein Restaurant betreibt oder das Besuchsverbot in Seniorenheimen missachtet.

+++ 29. März 

Baden-Württemberg veröffentlicht Bußgeldkatalog für Verstöße gegen Corona-Verordnung. Bürgerinnen und Bürger, die sich nicht an die Landesverordnung zur Eindämmung des Coronavirus halten, drohen empfindliche Bußgelder. Etwa wird der Aufenthalt im öffentlichen Raum mit mehr als zugelassener Personenzahl mit einem Betrag zwischen 100 und 1.000 Euro belangt. Hält sich ein Ladengeschäft nicht an die Schließung, drohen Bußgelder zwischen 2.500 und 5.000 Euro.

+++ 23. März, 0 Uhr

Baden-Württemberg verschärft seine Einschränkungen für das öffentliche Leben wegen des Coronavirus erneut. Künftig ist nur noch erlaubt, dass bis zu zwei Menschen zusammen draußen unterwegs sind. Ausnahmen gibt es für Familien. Der Mindestabstand zueinander muss mindestens 1,5 Meter betragen. (Quelle: Zweite Verordnung der Landesregierung zur Änderung der Corona- Verordnung)

Kanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder hatten sich in einer Telefonkonferenz darauf verständigt, dass zur Eindämmung der Corona-Krise Ansammlungen von mehr als zwei Personen in ganz Deutschland verboten werden. Ausgenommen werden Angehörige, die im eigenen Haushalt leben. Schließen müssen Restaurants und Friseure, Kosmetikstudios oder Tätowierer. Davon nicht betroffen sind medizinische Dienstleistungen, wie die medizinische Fußpflege, Optiker oder Hörgeräteakustiker.  (Quelle: Pressemitteilung: Bund und Länder einigen sich auf Erweiterung von Corona-Schutzmaßnahmen)

+++ 21. März, 12 Uhr

Seine Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus verschärft Hessen mit Gaststättenschließungen und einem Versammlungsverbot von mehr als fünf Personen. In den Restaurants und Gaststätten darf weiterhin Essen abgeholt oder zur Lieferung nach Hause bestellt werden. Ein Verzehr oder sonstiger Aufenthalt dort ist aber nicht mehr zugelassen. Bisher war er noch in der Zeit von 6 Uhr morgens bis 18 Uhr abends gestattet. 

+++ 21. März, 0 Uhr

Ab sofort dürfen sich nicht mehr als drei Personen auf öffentlichen Plätzen in Baden-Württemberg versammeln. Das teilte Ministerpräsident Winfried Kretschmann mit. Ausnahmen gelten für Familien und Paare. In Mannheim fallen darunter zum Beispiel auch Wasserturmanlage, der Paradeplatz, die Neckarwiese und die Grünflächen an den Rheinterrassen. Ausnahmen gelten für Familien und Paare. Gaststätten und Restaurants werden zudem von Samstag an schließen, Essen mitnehmen ist erlaubt. (Quelle: Allgemeinverfügung Betretungsverbot der Stadt Mannheim)

Auch die Stadt Ludwigshafen hat ihre Maßnahmen verschärft. Das Betreten öffentlicher Orte ist nun komplett untersagt – Ausnahmen hiervon sind der Weg zum Einkaufen, Arzt oder Arbeiten. Ebenfalls erlaubt ist es, alleine, zu zweit oder mit Personen, die im eigenen Haushalt leben, spazieren zu gehen, zu joggen oder mit dem Hund Gassi zu gehen. Darüber hinaus sind alle Restaurants und Gaststätten geschlossen. Weiterhin erlaubt bleiben nur Liefer- und Abholservices unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen. Diese Regelungen gelten für das ganze Land Rheinland-Pfalz. Ausdrücklich nicht wegen Corona geschlossen werden Handel für Lebensmittel, Apotheken, Drogerien, Tankstellen, Banken. 

+++ 19. März

Die Stadt Heidelberg hat die Corona-Regeln erneut verschärft: Ab sofort sind keine Menschenansammlungen mit mehr als fünf Personen mehr erlaubt. Auch bei Gruppen unter fünf Menschen soll ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden.

Allgemeinverfügung Baden-Württemberg

Allgemeinverfügung der Stadt Mannheim

Allgemeinverfügung der Stadt Heidelberg

Allgemeinverfügung Rheinland-Pfalz

Allgemeinverfügung Ludwigshafen

Allgemeinverfügung Hessen

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