Coronavirus

Westpfalz-Klinikum

Corona-Impfungen in Rheinland-Pfalz auch über den Jahreswechsel - Start für Klinik-Personal

Archivartikel

Kaiserslautern.Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat die große Bedeutung von Corona-Schutzimpfungen von Pflegern und Ärzten in den Kliniken des Landes betont. "Das Personal in den Krankenhäusern leistet seit Monaten Außergewöhnliches", sagte sie am Donnerstag beim Auftakt der Impfungen im Westpfalz-Klinikum in Kaiserslautern. Sie informierte sich mit Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) vor Ort. "Es ist uns sehr wichtig, dass wir deshalb die schützen, die andere schützen und sich für uns einsetzen", sagte Dreyer.

In Rheinland-Pfalz ist am Mittwoch die Impfung von medizinischem Personal in den großen koordinierenden Krankenhäusern angelaufen. Später sollten weitere Krankenhäuser dazukommen, die besonders mit der Behandlung von Covid-19-Patienten belastet sind, hieß es. Seit dem 29. Dezember kann auch in Alten- und Pflegeheimen geimpft werden, in denen es Impfbereitschaft gibt. Anfangs war - als der Impfstoff sehr begrenzt war - zunächst stationären Pflegeeinrichtungen in besonders betroffenen Regionen ein Impfangebot gemacht worden.

Die Impfungen laufen auch über den Jahreswechsel weiter. "Wir werden keine Zeit verlieren und in den nächsten Tagen trotz Feiertagen und Jahreswechsel möglichst viele Personen impfen", sagte der Ärztliche Direktor des Westpfalz-Klinikums, Christian Mönch. "Auf den heutigen Tag haben wir lange gewartet und ich bin froh und dankbar, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieses Geschenk der Impfung bekommen dürfen."

Bätzing-Lichtenthäler und Dreyer dankten den Mitarbeitern des Westpfalz-Klinikums für ihr Engagement. "Gerade über die Feiertage hinweg zeigt sich einmal mehr, welch wichtige Arbeit Sie leisten und welche persönlichen Einschränkungen mit Ihrem Einsatz verbunden sind", sagten sie zu ihnen.

Die Zahl der Geimpften hat sich in Rheinland-Pfalz nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bis Donnerstagmorgen (Stand 8:30 Uhr) auf 4247 erhöht. Das sind 1673 mehr als ein Tag zuvor. Bei 2306 Personen handelt es sich um Pflegeheimbewohner.

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