Coronavirus

Pandemie

Kliniken der Region gewappnet

Archivartikel

Heidelberg.Die Kliniken der Region stellen sich auf eine steigende Zahl von Covid-19-Patienten ein, die stationär behandelt werden müssen. Das haben Krankenhauschefs am Vormittag bei einer Pressekonferenz am Universitätsklinikum Heidelberg formuliert. „Die Lage ist durchaus ernst. Wir müssen eine Überlastung des Systems verhindern“, erklärte Ingo Autenrieth, Leitender Ärztlicher Direktor des Heidelberger Universitätsklinikums: „Wir schaffen das, wenn wir weiter besonnen handeln.“ 

Am Dienstag wurden 83 Patienten in den 17 Kliniken der Stadt und des Rhein-Neckar-Kreises stationär aufgenommen. Es wird erwartet, dass diese Zahl am Wochenende auf bis zu 110 steigen wird. Gleichzeitig werden die Infizierten immer älter und benötigen eine längere Betreuung durch Krankenhausärzte und Pflegepersonal. Die Krankenhäuser seien aber vorbereitet. Patienten mit anderen Erkrankungen müssten nicht befürchten, sich in den medizinischen Einrichtungen zu infizieren: „Wenn Sie krank sind, gehen Sie bitte zum Arzt oder ins Krankenhaus“, appellierte Moritz von Frankenberg, Ärztlicher Direktor des Krankenhauses Salem. Auch die vier Gesundheitszentren Rhein-Neckar (GRN) des Kreises spüren die dynamische Entwicklung deutlich - besonders in Sinsheim. 

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