Coronavirus

Rund 600 neue Corona-Infektionen, 58 weitere Todesfälle - fast 30.000 Geimpfte

Rheinland-Pfalz.Mainz (dpa/lrs) - Die Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz haben zum Wochenbeginn 590 neue Corona-Infektionen registriert. Die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 81 005 (Stand 14.10 Uhr), wie das Landesuntersuchungsamt am Montag mitteilte. Aktuell sind demnach 15 841 Menschen im Land mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Patienten, die mit oder an Covid-19 starben, stieg innerhalb von 24 Stunden um 58 auf 1838.

Innerhalb eines Tages mussten in Rheinland-Pfalz 39 an Covid-19 erkrankte Menschen ins Krankenhaus gebracht werden. Von 195 Covid-19-Patienten, die aktuell auf Intensivstationen behandelt werden, müssen 99 Patienten beatmet werden, wie aus Daten des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) vom Montag hervorgeht.

Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen bezogen auf 100 000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen, lag am Montag in ganz Rheinland-Pfalz bei 139,3 und und damit über dem Wert der Vorwoche (116,0), aber unter der bundesweiten Inzidenz von 166,6, die vom Robert Koch-Institut ermittelt wurde. Die höchste Inzidenz in Rheinland-Pfalz gibt es in Worms mit 322,0. Danach folgen Ludwigshafen (230,5), der Kreis Bad Kreuznach (202,7) und die Stadt Kaiserslautern (189,9). Am niedrigsten ist die Inzidenz in der Stadt Zweibrücken mit 49,7.

30 000 Rheinland-Pfälzer geimpft - Moderna zunächst für Krankenhäuser

Bei den Corona-Schutzimpfungen liegt Rheinland-Pfalz nur noch knapp unter dem Bundesdurchschnitt. Fast 30 000 Menschen haben bis einschließlich Sonntag ihre erste Impfung mit dem Präparat von Biontech/Pfizer bekommen. Das sind laut Robert Koch-Institut 7,3 Menschen pro 1000 Einwohner - im Bundesdurchschnitt sind es 7,4. Die erste Lieferung des Moderna-Impfstoffes wird diese Woche erwartet: 3600 Dosen. "Dieser wird zunächst in den Krankenhäusern verimpft", sagte die Sprecherin des Gesundheitsministeriums, Stefanie Schneider, am Montag in Mainz.

Die Zweitimpfungen für die Menschen, die bereits die erste Dosis bekommen haben, beginnen in der kommenden Woche. Am 27. Dezember waren die ersten Menschen geimpft worden, also rund drei Wochen zuvor.

Bei den ersten Spritzen setze Rheinland-Pfalz weiterhin auf parallele Impfungen in den Alten- und Pflegeheimen, den Krankenhäusern und den 31 Impfzentren. Diese stehen für die Gruppe offen, die in Übereinstimmung mit dem Bund als besonders gefährdet gilt: Menschen über 80 Jahren und Beschäftigte von ambulanten Pflege- und Rettungsdiensten.

Bislang seien dafür rund 73 000 Termine für Erstimpfungen vergeben worden. "Für weitere rund 68 000 Menschen ist eine vollständige Terminregistrierung erfolgt." Sie bekommen ihre Termine jetzt per Mail oder Brief.

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