Debatte

Haben wir das Atmen verlernt, Frau Panthöfer?

Archivartikel

Die Welt ist atemlos geworden – und wir mit ihr. Viele Menschen holen im heutigen Alltag nicht mehr tief Luft, sagt die Atemtherapeutin Sonja Panthöfer. Der Grund dafür ist Dauerstress. Ein Gastbeitrag.

Wir alle tun es, sogar bis zu zwölf Mal pro Stunde. Das Überraschende daran: Wir registrieren es meist gar nicht. Die Rede ist vom Seufzen, also einem tiefen Ein- und Ausatmen. Als Mitteleuropäer seufzen wir für gewöhnlich dezent, nur manchmal entfährt uns dabei ein leichtes Stöhnen oder Japsen. Anders als beim deutlich hörbaren Ächzen, das mit körperlichen Beschwerden verbunden ist, drückt

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