Debatte

Sollten wir uns an die „neue Normalität“ des Abstandhaltens gewöhnen, Herr Quarch?

Archivartikel

In Zeiten der Corona-Krise wird Alltag, was vor Wochen noch vollkommen unmöglich gewesen wäre. Der Philosoph Christoph Quarch findet das nicht gut. Er meint, dass wir uns davor hüten müssen, uns an zu viel Distanz zu gewöhnen. Ein Gastbeitrag.

Zwei Monate Corona-Krise liegen hinter uns. Was anfangs noch nach Abenteuer roch und als etwas Außerordentliches faszinierte, schleicht sich langsam in den Alltag vieler Menschen, setzt sich fest und wird – oft ohnedass man es bemerkt – zu einer neuen Art von Routine, einer neuen Normalität. Man gewöhnt sich an das Social Distancing, stellt plötzlich fest, dass der Impuls zum Handschlag fort

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