Debatte

Warum brauchen wir mehr Helden, Herr Thomä?

Archivartikel

Die Demokratie steckt in der schwersten Krise ihrer Geschichte. Sie braucht entschlossene Verteidiger, sagt Philosoph Dieter Thomä. Ein Gastbeitrag – und ein Plädoyer für einen zeitgemäßen Heroismus.

Als der Kalte Krieg zu Ende gegangen war, breitete sich in den westlichen Gesellschaften das trügerische Gefühl aus, die großen Kämpfe seien vorbei und man könne sich in einer Komfortzone einrichten. Das Zeitalter der „postheroischen Gesellschaft“ wurde ausgerufen. Ungemein entlastend wirkte dieses Zauberwort, denn damit war man den schweren Rucksack los, in dem Wackersteine aus der

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