Debatte

Warum müssen wir nun auch noch die Nacht schützen, Herr Schmidt?

Archivartikel

Der "Sieg" des Lichts über die Nacht bereitet zunehmend Probleme. Zu viel künstliche Helligkeit stört das fein justierte System der Tag- und Nachtrhythmen. Das hat seinen Preis, fürchtet Buchautor Mathias Schmidt. Ein Gastbeitrag.

Der Wechsel von Tag und Nacht ist einer der wichtigsten Taktgeber im Leben. Die immer wiederkehrende Abfolge von hell und dunkel steuert unseren chronobiologischen Rhythmus (die Balance zwischen Aktivität und Ruhe) und ist eine wichtige Konstante für Tiere und Pflanzen. Was aber, wenn die Nächte nicht mehr wirklich dunkel sind? Diese Frage hat sich bis vor wenigen Jahren kaum jemand gestellt.

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