Debatte

Warum nehmen Sie Verschwörungstheoretiker ernst, Herr Leipner?

Archivartikel

Politische Ideologien und Verschwörungsmythen sind eine viel zu ernste Angelegenheit, um sie Satirikern zu überlassen, sagt Ingo Leipner. Für ein Buchprojekt hat der Autor mit Reichsbürgern und UFO-Reisenden gesprochen. Ein Gastbeitrag.

Wie ernst Verschwörungstheoretiker zu nehmen sind, zeigt der aktuelle Sturz des Vize-Kanzlers von Österreich, Heinz-Christian Strache. Im Statement zu seinem Rücktritt raunt er von „ geheimdienstlich gesteuerten Aktionen“ und vermutet im Hintergrund „Gruppierungen und Netzwerke“ – ohne sie beim Namen zu nennen, wie es typisch für Verschwörungstheoretiker ist. Er stilisiert sich damit als Opfer

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