Edingen-Neckarhausen

Edingen Verschmelzung zwischen Fortuna und DJK macht Fortschritte

Auf der Zielgeraden

Archivartikel

Bei der Generalversammlung der Sportvereinigung Fortuna Edingen kam auch die geplante Verschmelzung zwischen DJK Neckarhausen und Fortuna zur Sprache. Die Entscheidung über den Zusammenschluss treffen die Mitglieder beider Vereine in getrennten Versammlungen am 4. und 5. Juni. Für die Fußball-Abteilungen beider Vereine hat die seit knapp zwei Jahren vorbereitete Fusion auch einen ganz praktischen Hintergrund. Kommt diese nicht zustande untersagen der Badische Fußball-Bund sowie der Sportkreis Mannheim DJK und Fortuna die Fortsetzung der Spielgemeinschaft. Eine solche gelte nur für „Notgemeinschaften“.

Vorsitzender Udo Döbele ließ zunächst das abgelaufene Jahr noch einmal Revue passieren. Das Geschäftsjahr 2018 sei rund um die Fusion geprägt gewesen. Döbele lobte die gute und zielorientierte Zusammenarbeit der Vertreter beider Vereine. Eine personell bessere Aufstellung wünscht sich Döbele bei der Edinger Kerwe. Um weitere „helfende Hände“ zu rekrutieren bat er die Abteilungsleiter in ihren Abteilungen für Mithilfe zu werben, ebenso sei die Unterstützung von Passiven gefragt.

Veranstaltungsreich ist auch der vergangene Sommer verlaufen. Ein Highlight seien die Jugendturniere der Fortuna gewesen. Armin Adler und Gunda Hörth hätten Organisation und Spielbetrieb wieder mit enorm viel Engagement gemeistert. Als gelungen bezeichnete der Vorsitzende auch die Winterfeier zum Jahresabschluss. Es folgten die Berichte der verschiedenen Abteilungsleiter: Udo Döbele (Aktive), Armin Adler (Jugendabteilung), Julian Ziegler (Privatmannschaft), Christian Andorfer (AH-Abteilung), Wolfgang Lauble (Skat), Eveline Ding (Wirtschaftsausschuss) und Jürgen Hörth (Ehrenrat). Für Armin Adler, der sich seit knapp 40 Jahren als Jugendleiter engagiert, war es der letzte Bericht in dieser Funktion. „Die Jugend ist die Zukunft eines jeden Vereins“, betonte Adler und wünschte der künftigen Jugendleitung viel Erfolg. Ein Jahresminus bei einer insgesamt ausgeglichenen Kassenlage bilanzierte Kassier Klaus Berger. Verantwortlich für das Minus seien rückläufige Mitgliederzahlen, die auch der Gründung eines neuen Fußballvereins geschuldet seien.

Im Anschluss informierte der dritte Vorsitzende der Fortuna, Thomas Ritter-Neumann, über den Stand des Verschmelzungsprozesses mit der DJK Neckarhausen. „Wir sind auf der Zielgeraden. Ein Notar wurde für die Ausarbeitung eines Verschmelzungsvertrags zwischen der Fortuna als übertragendem und der DJK als übernehmenden Verein bereits eingeschaltet“, erklärte Ritter-Neumann und fügte an: „Zurzeit erarbeitet eine Personal-Findungskommission Vorschläge zur Besetzung von Ämtern. Gesucht werden noch weitere gute Leute.“ Trotz der geplanten Verschmelzung mit der DJK standen bei der Fortuna Neuwahlen an. Für den Fall der Fälle, dass die Verschmelzung nicht zustande kommt, benötigt die Fortuna weiterhin eine geschäftsführende Vorstandschaft. fer