Edingen-Neckarhausen

Edingen "Kälble"-Karnevalisten ließen vor über 50 Jahren Umzug in Gemeinde aufleben

Bunter Lichter-Corso zum Martinsfeuer

Bereits einen Tag vor Martini wurden in Edingen die Laternenlichter angezündet. Rund eintausend Martinsläufer hatten sich auf den Weg gemacht. Vom Schulhof aus führte der Lichter-Corso im kleinen Karree vorbei an der Tennis- und Kleingartenanlage zurück auf das Schulsportgelände, wo die "Kälble"-Karnevalisten ein Martinsfeuer entfacht hatten.

"Den Kindern gefällt es, wenn die Flammen lodern, und wir wärmen uns am Feuer schon mal die Hände", erzählte "Kälble"-Vorsitzender, Stefan Specht. Die Karnevalisten hatten vor über 50 Jahren den Martinsumzug in der Gemeinde wieder aufleben lassen. Als Sankt Martin hoch zu Ross führte Annika Richter den Zug an. Die Zwölfjährige kam ebenso wie ihre Tinker-Stute aus Wieblingen. Isabell Bühler sorgte für das sichere Geleit von Pferd und Reiterin. Gemeinde und Schule hatten den Martinszug mit Unterstützung von Elternbeirat, Förderverein sowie dem Kultur- und Heimatbund organisiert. Musikvereinigung, Bläserklassen, Posaunenchor und Sängereinheit sorgten an verschiedenen Stationen, an denen die vielköpfige Schar vorbeizog, für ein klangvolles "Rabimmel, Rabammel Rabumm".

Die Jugendfeuerwehr beleuchtete den Marschierern mit Wachsfackeln den Weg auf das Schulsportgelände. Dort erinnerten die Rektorin der Pestalozzi-Schule, Renate Wacker, wie auch Bürgermeister-Stellvertreter Thomas Zachler an die barmherzige Tat des Heiligen Martin und ihre Bedeutung für die heutige Zeit. Wacker dankten allen Mitwirkenden, die zum guten Gelingen des Umzugs beigetragen haben.

Während die Feuerwehr zum Abschluss Martinsmännchen an die kleinen Zugteilnehmer verteilten, liefen bei der Tanzania-Gruppe zugunsten ihrer Hilfsprojekte die Waffeleisen heiß. fer