Edingen-Neckarhausen

Neckarhausen Abstimmung unter notarieller Aufsicht

DJK-Basis billigt Fusion mit Fortuna

Bei einer außerordentlichen Hauptversammlung haben 63 Mitglieder der DJK 1912 Neckarhausen einstimmig den Weg zur Verschmelzung mit der SpVgg Fortuna Edingen freigemacht. Vor der Entscheidung hatte der stellvertretende Vereinsvorsitzende Dominik Häfner den Vertrag zur Verschmelzung beider Sportvereine erläutert.

Der geistliche Beirat, Pfarrer Markus Miles, zitierte Gedanken des Schriftstellers Max Frisch. Mit dem Aufschieben auf den Sankt Nimmerleinstag werde nie eine Entscheidung getroffen, und somit gebe es letztlich auch keine Perspektive für die Zukunft, sagte Miles. Als sehr passend empfand der Pfarrer den Slogan der Versammlung: „Mit Perspektive in die Zukunft.“

Dominik Häfner erläuterte für die Mitglieder verständlich die Einzelheiten der Fusion und verwies auf die zur Einsicht ausgelegten Unterlagen. Er führte die Ziele und die erwarteten Vorteile der Fusion auf, unter anderem das durchgängige Fußballangebot von den Bambini bis zu den Aktiven, die Bündelung der sportlichen, personellen und finanziellen Kräfte und dadurch die Verbesserung des Leistungsangebots sowie das Vertreten der eigenen Interessen in der Gemeinde. Er ging auf die Abteilungsstruktur der Vereine und den Betrieb ein, der wie bisher in beiden Clubhäusern stattfinden werde. Der Name des Vereins soll nach der Verschmelzung ins Vereinsregister als DJK/Fortuna 1912/1910 Edingen-Neckarhausen mit Sitz des Vereins in Edingen-Neckarhausen eingetragen werden.

In einer Fragerunde wollte eines der DJK-Mitglieder wissen, warum die DJK der übernehmende Verein ist. Ausschlaggebend seien steuerliche Gründe, informierte Dominik Häfner. Weitere Fragen betrafen unter anderem den Verschmelzungsstichtag, den Vereinsnamen und die Skatabteilung der SpVgg Fortuna Edingen.

Einstimmig wurde dann unter notarieller Aufsicht die Abstimmung der DJK-Mitglieder per Akklamation durchgeführt. Alle 63 Mitglieder stimmten der Verschmelzung zu. Lauter und langer Beifall als Dominik Häfner das Ergebnis offiziell verkündete. „Es ist gut, dass die Verschmelzung zustande kommt, denn nur darin liegt die Zukunft“, formulierte Gymnastik-Abteilungsleiterin Ingrid Röhrig. Dieter Kilck betonte: „Die Fusion ist gut. Nur so ist der Verein überlebensfähig.“

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