Edingen-Neckarhausen

Edingen-Neckarhausen CDU-Frauen stiften Bank für 800 Euro

Eine weitere Sitzgelegenheit vor dem Schlössel

Archivartikel

„Wir sind so was wie Bänker“, scherzte Inge Honsel von den CDU-Frauen 2000. Das rührige Damen-Quartett stiftete nämlich schon mehrere Bänke innerhalb der Gemeinde, die gerne als Sitzgelegenheiten genutzt werden. Jetzt erhielt das Edinger Schlössel ebenfalls eine präsentable Sitzbank, die mit ihrem schmiedeeisernen Dekor gut zu dem historischen Kleinod passt.

„Wir haben mit dem Getränkeverkauf mal wieder Erlös gemacht; auch kleine Beträge läppern sich mit der Zeit zu einem erklecklichen Sümmchen zusammen“, bilanzierte Honsel. Neben ihr zählen Barbara Lichter, Marianne Fischer und Gabi Kapp zu den engagierten Vier. Bis man das Geld von knapp 800 Euro für die Bank beisammen hatte, sei etliches an Sekt, Saft und Selters durch die Kehlen der Besucher geflossen, versichern die Damen.

Zuletzt war das Quartett am Aktionstag „Lebendiger Neckar“ mit seinem Getränkestand aktiv. „Wir laden Sie als Hausherr zum ersten offiziellen Probesitzen ein“, wandten sich die CDU-Frauen an Bürgermeister Simon Michler, der auf der neuen Errungenschaft Platz nahm. „Es ist echt bequem, ein total entspanntes Sitzen“, würdigte der Rathauschef die Vorzüge der stattlichen Holzbank. Mit dem Schlössel als Standort habe man zudem eine gute Wahl getroffen. Schließlich werde im Innern des Barockbaus gerade einiges bewegt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, bemerkte das Ortsoberhaupt. Der Vorsitzende des Fördervereins Edinger Schlösschen, Hans Stahl, freute sich ebenfalls über die Spende.

Willkommener Rastplatz

„Die Bank ist dem Verein sehr willkommen. Bedingt durch die Kleiderstube kommen auch viele Besucher in unser Schlössel, die hier draußen sicher mal gerne Platz nehmen“, war er überzeugt. Er dankte den Frauen, dass sie bei der Standort-Wahl an das historische Kleinod dachten. „Nach der Bankspende durch die Familie Raab haben wir jetzt hier eine zweite prima Sitzgelegenheit als Rast- und Ruheplatz“, stellte Stahl fest. Er könne sich zukünftig auch ein öffentliches Bücherregal am ehemaligen Adelssitz vorstellen. fer