Edingen-Neckarhausen

Neckarhausen Spendenlauf der Stiftung Zukunft Lutherkirche

Engagement, damit die Kirche im Dorf bleibt

Archivartikel

Das zehnte Jubiläum der Stiftung Zukunft Lutherkirche Neckarhausen wurde gleich zweimal gewürdigt. Dem Festgottesdienst mit Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh folgte ein Fest mit einem Sponsorenlauf. Bevor der Lauf startete, waren junge Gemeindemitglieder getauft worden. Im Anschluss an den Gottesdienst erfolgte nach kurzer Einweisung durch Mitorganisator Eberhard Klass die Eröffnung des Festlaufes. Eingeladen waren laut Informationsflyer der Stiftung „alles und alle und gleichermaßen willkommen.“

Dem Ruf folgten unter anderen Bürgermeister Simon Michler aus Edingen-Neckarhausen nebst Gattin und der Pfarrer der Lutherkirche Andreas Pollack. Insgesamt waren an diesem herrlichen Spätsommerwetter 15 Teilnehmer verschiedenen Alters am Start. Vorteilhaft für die Höhe des Spendenbeitrages war, wenn die Teilnehmer recht viele Runden auf dem etwa 400 Meter langen Kurs durch den bei der Kirche angrenzenden Schlosspark zurücklegten. Jede gelaufene Runde wurde vom jeweiligen Sponsor honoriert. 29 private und zwei institutionelle Sponsoren hatten an diesem Sonntag die Spendierhosen an.

Laut Historie haben Stiftungen und Spenden in der evangelischen Gemeinde eine lange Tradition. Bereits 1856 wurde eine Stiftung zur Versorgung und Erziehung armer Waisenkinder gegründet. Großzügige Spenden ermöglichten 1909 den Bau eines Gemeindehauses und den Neubau der Lutherkirche 1933. Im Jahre 2008 wurde die Stiftung Zukunft Lutherkirche gegründet. Das Ziel der Stiftung ist laut Aussage der Stiftungsratvorsitzenden Ingeborg Schiele, dass die evangelische Kirche in Neckarhausen zu allen Zeiten auch selbstständig weiterbestehen könne.

Karlheinz Merdes, Mitglied im Stiftungsrat, informierte, dass „die Gewinnausschüttung der angelegten Gelder vordergründig der Erhaltung der Pfarrstelle und zur Förderung der Jugend-und Konfirmandenarbeit dient.“

Kost zum Nulltarif

Fleißige Helfer der evangelischen Gemeinde sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Zum gemeinsamen Essen in den Zelten vor der Kirche wurde allerbeste Hausmannskost zum Nullpreis geboten. Der Jahreszeit angepasst, sorgten verschiedene Suppen und Eintöpfe für die Verpflegung der hungrigen Gäste. Um eine kleine Spende wurde gebeten. Ingeborg Schiele hoffte, dass viele Menschen bei den Aktionen mitmachen und dazu beitragen, dass die Kirche im Dorf bleibe. mic