Edingen-Neckarhausen

Edingen-Neckarhausen Linke will Aufnahme von zehn Opfern

Für Rettung aus Seenot

Archivartikel

Die Gemeinde Edingen-Neckarhausen soll mindestens zehn Flüchtlinge aufnehmen, die aus Seenot gerettet worden sind. Das fordert die Linke im Gemeinderat mit einem Antrag. „In einer solchen Situation darf man auch auf der kommunalen Ebene nicht tatenlos zusehen, sondern muss ein Zeichen der Solidarität und Mitmenschlichkeit setzen“, erklärt ihr Sprecher Edgar Wunder. Viele andere Städte und Gemeinden hätten dies – entsprechend ihrer Einwohnerzahl – auch bereits getan.

Aufklären will die Linke auch mit einer Veranstaltung. Der Rettungssanitäter und Medizinstudent Manuel Spagl war in den vergangenen Wochen Besatzungsmitglied auf dem Rettungsschiff Sea-Watch, Ihn konnte die Linke jetzt für einen Vortrag in Edingen-Neckarhausen gewinnen. Aus erster Hand wird er über seine Erlebnisse an Bord berichten und aufzeigen, was unternommen werden müsste, um den menschenunwürdigen Zuständen abzuhelfen. Der Vortrag mit Diskussion findet am Montag, 16. September, 19 Uhr, im Bürgersaal im Rathaus in Edingen statt. red

Info: Homepage der Linken: www.dielinke-edne.de.de

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