Edingen-Neckarhausen

Neckarhausen Ann-Katrin Fuchs ist als Ann-Katrin I. das Gesicht der aktuellen Kampagne beim Karnevalsverein „Kummetstolle“

Hoheit tanzt auch bei der Garde

Archivartikel

„Einmal im Leben Prinzessin sein, das war schon immer ein Wunschtraum von mir“, gesteht Ann-Katrin Fuchs. Ihr Herzenswunsch ging in Erfüllung. Die hübsche Blondine repräsentiert in der aktuellen Kampagne als Ann-Katrin I. „von der närrischen Liebe“ den Karnevalsverein Kummetstolle (KVK). Mal abgesehen von der Inthronisation hielten sich ihre Repräsentationspflichten bislang in Grenzen. „Aber jetzt geht es richtig los, ich freue mich auf eine lange, schöne und unvergessliche Kampagne“, lässt die Hoheit schon einmal wissen.

„Ein langer Traum wird endlich wahr, ich bin nun Prinzessin des KVK“, kommentierte Ann-Katrin bei der Kampagne-Eröffnung ihren neugewonnenen royalen Status. Der närrische Chefposten wurde ihr vom ebenfalls neu ins Amt gekommenen Elferratspräsidenten Marius Ebert angetragen. „Der Timm war dabei nicht treibende Kraft, das war schon meine Entscheidung“, verrät die charmante Neckarhäuserin schmunzelnd. Gemeint ist KVK-Vorsitzender Timm Hartwig, mit dem sie privat verbandelt ist.

Hochzeit im Sommer

Die Verbindung führte auch zum Adelstitel „von der närrischen Liebe“. Im Sommer soll sie dann mit der Hochzeit besiegelt werden. „Wir kennen uns seit sieben Jahren und heiraten im achten, dann ist das verflixte siebte schon rum“, scherzte die 24-Jährige. Dann wird es dem Anlass entsprechend zwar eine weiße Traumrobe sein, aber in Sachen Kleidern ist die Karnevals-Lady schon jetzt glamourös unterwegs. Ein türkisfarbenes, eins in Lila sowie ein royalblaues Gewand mit viel Tüll, Taft und Seide sitzen perfekt auf dem schlanken Leib der Hoheit. Gardetanz hält eben fit.

Seit siebzehn Jahren tanzt Ann-Katrin Fuchs bei den Kummetstolle. Angefangen hat sie bei den Funkinies im ersten Jahr ihres Bestehens. Zwischenzeitlich hat sie sich in die Garde hochgetanzt, dem tänzerischen Aushängeschild des Karnevalsvereins. Auch während der aktuellen Kampagne ist sie tänzerisch mit von der Partie.

„Ich tanze zwar nicht beim Marsch-, aber beim Schautanz mit“, verrät sie schon einmal: „Dabei wird wieder etwas ganz Besonderes geboten.“

Seit einigen Jahren tanzen auch die Funkinies nach ihrer Pfeife. Die Gruppe wird von ihr trainiert. Mit den Kleinen ist sie auch beruflich verbunden. Nach einer Ausbildung zur Erzieherin hat sie ein Studium der Sozialpädagogik angeschlossen und arbeitet zwischenzeitlich in einer Krippeneinrichtung in Plankstadt. „Die Arbeit mit Kindern von 0 bis drei Jahren macht mir viel Freude. Man bekommt deren Entwicklung hautnah mit, das ist eine befriedigende und verantwortungsbewusste Aufgabe“, bemerkt Ann-Katrin Fuchs zu ihrem Job.

Runden auf Hockenheimring

In ihrer Freizeit fährt sie im Sommer gerne Inliner. Auch auf dem Hockenheimring hat sie schon ihre Runden gedreht. Außerdem treffen sie und Timm sich gerne mit Freunden. Die meisten davon zählen ebenfalls zur großen Kummetstolle-Familie. „Naja, und essen gehen wir zwischendurch als auch mal, ich bin im Gegensatz zu Timm keine Hobbyköchin“, verrät sie schmunzelnd. Ihr Verlobter verwöhnt sie schon einmal mit Kartoffelsuppe oder leckeren Pasta-Gerichten. Nachdem das Paar eine neue gemeinsame Wohnung in der Hildastraße bezogen hat, geht das noch leichter.

Nur in Sachen Haustiere ist man sich noch nicht ganz einig. „Ich liebe Katzen, Timm mag lieber Hunde. Jetzt haben wir uns erst mal auf Fische geeinigt“, zeigt Ann-Katrin auf das große Aquarium, in dem diverse Flossentiere ihre Kreise ziehen. „Tierisch“ ist auch das Sternkreiszeichen der Hoheit. „Ich bin Widder, denen sagt man nach, dass sie ein wenig dickköpfig sind – man kann es aber auch strebsam nennen“, scherzt die Hoheit. Geburtstag hat sie an einem 11.; zwar nicht November, sondern April, doch dank der Schnapszahl ist ihr die Fasnacht gewissermaßen von Geburt aus näher.

Jetzt freut sich die Hoheit aber erst einmal auf den Ball der Prinzessin am 19. Januar. Zu diesem Anlass kommt ihre Schwester eigens aus Schweden angereist. Auch die Eltern und Patentante freuen sich auf das Ereignis und selbst Bruder Sandro, der nicht zu den eingefleischten Karnevalisten zählt, wird mit von der Partie sein.