Edingen-Neckarhausen

Neu-Edingen Am morgigen Sonntag feiern Klaus-Dieter und Marianne Immerz mit ihrer Familie die Goldene Hochzeit / Er war 18 Jahre Chef des Hundesportvereins

Im Lokal in Mannheim hat‘s gefunkt

Archivartikel

„Am Sonntag wird mit der Verwandtschaft gefeiert“, freuen sich Klaus-Dieter und Marianne Immerz auf die „Nachfeier“ ihrer Goldenen Hochzeit. Denn am 31. Mai 1968 gaben sich die beiden das Ja-Wort.

Kennengelernt haben sich die beiden in einem Mannheimer Lokal. Sie jobbte dort als Bedienung und er hatte gleich ein Auge auf das hübsche Fräulein geworfen. Bei ihr dauerte es zwar ein bisschen länger, bis es „gefunkt“ hat, aber dafür war es nachhaltig – bald darauf schritten die frisch Verliebten zum Traualtar.

In einem Café in Edingen hielt er um die Hand seiner späteren Frau an, erinnert sich Klaus-Dieter Immerz. „Er gefiel mir, und da habe ich mir gedacht: Ich probier’s mal und sag’ ja“, scherzt seine Angetraute.

Druckermeister beim „MM“

Der Mannheimer und die Edingerin fanden zunächst eine Wohnung in Neckarhausen, bevor sie dann mit ihrer Mutter und seinen Eltern in ein Haus nach Neu-Edingen zogen. „Der Familienverbund hat gut harmoniert, zumal ich Schwiegermutters Liebling war“, erzählt Klaus-Dieter Immerz schmunzelnd.

Als die Gelegenheit sich bot, baute das Ehepaar dann aber doch noch ein eigenes Haus in Fred-Joachim-Schoeps-Straße.

Beruflich kamen beide ebenfalls voran. Der Buchdrucker-Meister arbeitete eine Zeitlang in der Akzidenz-Druckerei des „Mannheimer Morgen“, bevor er als Werksleiter zu Henkel wechselte. Zwischenzeitlich ist er noch in der Gemeinschaft der Henkel-Pensionäre (GdHP) aktiv.

Seine Frau Marianne arbeitete sich nach verschiedenen beruflichen Stationen bis zur Chefsekretärin bei „Grünzweig und Hartmann“ hoch. In ihrer Freizeit sind die beiden buchstäblich „auf den Hund“, gekommen. „Ich habe schon als Jugendlicher für Schäferhunde geschwärmt und wollte genauso einen wie der Rin Tin Tin im Film“, verrät der Jubilar. Der erste Schäferhund des Ehepaars war allerdings eine Dunja. Sie war die Tochter des berühmten Polizeihundes mit dem Goldzahn und hatte offenbar auch dessen kriminalistischen Gene geerbt: Bei einem Zelt-Urlaub im spanischen Tarragona verjagte die Hündin hinterhältige Räuber.

Engagement im Vereinsleben

In den 1970er und 1980er war Klaus-Dieter Immerz als Hundesportler auf Landesebene aktiv. Immer dabei Ehefrau Marianne als Unterstützerin und ebenfalls Aktive. Besondere Verdienste erwarb sich Immerz beim Hundesportverein Edingen. Seit rund 0 Jahren begleitet er fast alle Posten in der Vorstandschaft, darunter 18 Jahre als Vorsitzender.

Außerdem ist er den „Kälble“, der Sängereinheit und dem SPD-Ortsverein treu verbunden. Auch am Herd macht der Jubilar eine gute Figur, wie seine Gattin verrät: „Mein Mann kann zwischenzeitlich richtig gut kochen.“

Inzwischen gehört Schäferhund „Bolle“ zur Familie. Er ist ein treuer Wegbegleiter des Jubelpaares, das seit 50 Jahren in guten wie in schlechten Zeiten eisern zusammenhält. Einigermaßen gesund zu bleiben und noch viele gemeinsame Jahre – das ist der größte Wunsch des Paares zur „Goldenen Hochzeit.“