Edingen-Neckarhausen

Edingen Lichter-Corso zieht durch die Straßen

Im Regen zum Martinsfeuer

Bereits drei Tage vor St. Martin wurden in Edingen die Laternenlichter angezündet. Die zumeist selbst gebastelten Laternen waren aber leider nicht wasserfest. Jene, die vorsorglich nicht in Plastik gehüllt wurden, hingen am Ende des Marschs buchstäblich durch. Zwar hatte der Regen den Martinsmarschierer den abendlichen Rundgang reichlich verwässert, aber davon ließen sich die Kinder und ihre Begleiter nicht abhalten.

Vom Hof der Pestalozzi-Schule aus führte der Lichter-Corso ums Karree und zurück auf das Schulgelände. Hier hatten die Kälble-Karnevalisten ein loderndes Martinsfeuer entfacht, das dem Regen standhielt. Damit der Feuerzauber anstatt auf dem matschigen Sportgelände, im Hof der Schule stattfinden konnte, hatte die Feuerwehr ein Auge drauf. Im großen Kreis versammelten sich die Kinder um die Feuerstätte. „Die ganze Schule hat geschlossen beim Umzug mitgemacht, das sind über 260 Jungs und Mädchen“, ließ Fördervereins-Vorsitzende Nanette Besson wissen. Während der Schul-Förderverein mit Heißgetränken bewirtete, backte die Tanzania-Gruppe zugunsten ihrer Hilfsprojekte Waffeln. Unterstützt von Aktiven der Musikvereinigung sorgte die Bläserklasse für ein letztes „Rabimmel, Rabummel Rabumm“. Posaunenchor und Sängereinheit sorgten unterwegs an verschiedenen Stationen für Sang und Klang.

Damit die Martinsmarschierer sicher ums Karree kamen hatten Feuerwehr, Polizei und DRK die Zugsicherung übernommen. Bürgermeister Michler lobte die tolle Gemeinschaftsleistung zu Ehren des Heiligen, einem Sinnbild der Nächstenliebe, das gerade auch in der heutigen Zeit eine Vorbild-Funktion habe. Den Marsch unter „erschwerten Bedingungen“, bekamen die Kinder am Ende mit Martinsmännchen versüßt, die von der Gemeinde gesponsert wurden. fer

Zum Thema