Edingen-Neckarhausen

Edingen-Neckarhausen Gemeinderat behandelt „Altlaste“ / Rundgang auf der Trasse des geplanten Radschnellwegs

Millionenkredit und Mietvertrag

Der geplante Radschnellweg zwischen Mannheim und Heidelberg beschäftigt nun auch offiziell den Gemeinderat von Edingen-Neckarhausen. Am Mittwoch, 18. September, steht er auf der Tagesordnung der öffentlichen Sitzung. Vertreter des Regierungspräsidiums werden den aktuellen Stand der Planung erläutern.

Bereits im Vorfeld der Sitzung gibt es einen Rundgang auf der Trasse, zu dem auch die Bevölkerung eingeladen ist. Interessierte treffen sich dazu um16.30 Uhr beim Blumenfeld gegenüber des Bahnhofs in Edingen. Spätestens um 18.45 Uhr soll die Tour zu Fuß entlang der Bahn-Linie (RNV, früher OEG) beendet sein.

Wie es um die Finanzlage der Gemeinde bestellt ist, das erläutert Kämmerer Manfred Kettner in einem weiteren Punkt der Tagesordnung. Wie aus den Erläuterungen hervorgeht, verlief das Jahr 2018 deutlich besser als geplant. Im Verwaltungshaushalt gab es demnach einen Überschuss von 1,1 Millionen Euro, geplant war ein Minus von fast 500 000 Euro.

Weil Einnahmen aus Grundstücksverkäufen bisher nicht wie geplant realisiert werden konnten, muss die Gemeinde ein Darlehen von 3,5 Millionen Euro aufnehmen. Dieses ist nahezu zinslos und hat eine Laufzeit von zehn Jahren. Es stammt aus dem Programm „Energieeffizient Bauen und Sanieren“ der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und wird für den Neubau der Kita „Neckar-Krotten“ gewährt.

Bereits zum dritten Mal steht der Entwurf eines Mietvertrages mit dem Ersten Tennisclub Edingen-Neckarhausen auf der Tagesordnung. Der neue Verein hatte sich aus dem bisherigen TC Grün Weiß Edingen und aus Aktiven der DJK Neckarhausen gebildet. Beide üben ihren Sport auf der neuen Anlage im Sport- und Freizeitzentrum aus, die die Gemeinde für knapp 1,3 Millionen Euro gebaut hatte.

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