Edingen-Neckarhausen

Edingen-Neckarhausen 37 Buben und Mädchen haben Spaß beim Ferienspiel der FDP

Mit Traktoren und Anhängern durch die Landschaft

Archivartikel

„Natur pur - mit der FDP durch Feld und Flur“, lautet schon traditionell das Motto der heimatkundlichen Exkursion, zu der die Liberalen eingeladen hatten. Dieses Mal war der Schwabenheimer Hof mit der Neckarschleuse und dem dahinter liegenden Kraftwerk Ziel der Exkursion. Wie gewohnt, rollte man im „Express“ mit Traktoren und Anhängern durch die Landschaft. Erwartungsfroh kletterten 37 Buben und Mädchen auf die Anhänger, die komplett ausgebucht waren.

Die Landwirte Heiner Jung und Helmut Roth hatten jeweils für das PS-starke Zugpferd und den geräumigen Anhänger gesorgt. Der Einfachheit halber gab es gleich zwei Startpunkte für die Ferienkinder. Während die Neckarhäuser auf dem Parkplatz beim Freizeitbad an Bord kletterten, stieg die Edinger Crew vor der Werner-Herold-Halle zu. Nachdem alle am Fährkopf vereint waren, hieß Dietrich Herold als Ortsverbands-Vorsitzende der FDP die Ausflügler willkommen.

Mit der Fähre wurden die Gespanne samt Besatzung über den Fluss gesetzt. Die Fährfrauen Christa Pfeiffer und Annegret Zieher brachten die Ausflugsgesellschaft „fer umme“ ans andere Ufer. Nach einem kleinen Schlenker ins Feld tuckerte der Konvoi weiter Richtung Schwabenheim. Dort wartete schon Bernd Walter an der Schleuse. Der Edinger ist Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtamts.

Er erklärte den Kindern zusammen mit Thomas Zimmermann die technischen Details der 1925 erbauten und 1955 erweiterten Neckarschleuse. Das Interesse der Ausflügler war groß, zumal sie eine Kammer von der „Kommandobrücke“ aus leeren und wieder mit Wasser füllen durften. „Durchschnittlich passieren täglich 30 Schiffe die Schleuse“, informierte Zimmermann. Zwei davon wurden während der Besichtigung durchgeschleust. Es folgte ein kleiner Spaziergang zum Neckarkraftwerk Schwabenheim, das Wasserkraft in Strom verwandelt.

Vor der Heimfahrt „ankerten“ die Ferienkinder unterhalb der Traditionsgaststätte „Anker“ noch zu einem Imbiss mit Würstchen, Laugengebäck und Getränken. Nachdem alle gestärkt waren, gab Tour-Planer Heiner Jung das Kommando „zum Aufsitzen“ auf die beiden Anhänger. Diese verfügten über „Logenplätze“ in Form von Strohballen, so dass alle den Überblick bewahrten. „Es war echt super, im nächsten Jahr sind wir wieder dabei“, bekamen die Liberalen ihren Einsatz gedankt. fer