Edingen-Neckarhausen

„Neue Partei tut dem Rat gut“

Edgar Wunder, Spitzenkandidat der Linken in Edingen-Neckarhausen

Was sind die drei wichtigsten Themen Ihrer künftigen politischen Arbeit?

Edgar Wunder: Bürgerbeteiligung, Verkehrspolitik und Wohnungsbau. Die Bürger müssen das Gefühl haben, wirklich mitbestimmen zu können. Ich sehe den Gemeinderat eher in einer moderierenden Funktion. Wir haben enormen Druck auf den Wohnungsmarkt in Edingen-Neckarhausen. Da müssen wir auch mit anderen Gemeinden stärker zusammenarbeiten als bisher. Der Verkehr nimmt immer mehr zu. Die Neckarbrücke wird eine komplette Umlenkung bringen und die Chance bieten, den ÖPNV zu verbessern.

Erklären Sie mit zwei Sätzen, warum die Wähler Ihre Partei und deren Kandidaten wählen sollen.

Wunder: Ich glaube, dass es dem Gemeinderat von Edingen-Neckarhausen gut tut, nach 35 Jahren mal eine neue Partei zu sehen. Ein Gemeinderat rostet ein, wenn seit 1984 immer die gleichen Parteien da drin sitzen.

Wie viel Sitze im Gemeinderat sind Ihr Ziel?

Wunder: Zwei. Ich glaube, das ist realistisch. Bei der Bundestagswahl hatte die Linke hier etwa sieben Prozent. Der zweite Sitz fängt bei etwa siebeneinhalb Prozent an, das halbe Prozent schaffen wir. hje