Edingen-Neckarhausen

Edingen-Neckarhausen Ausschuss berät am Donnerstag über Verkehrssicherheit im Amselweg

Schilder, Farbe und Radarkontrollen

Archivartikel

Die Verkehrssicherheit im Amselweg in Edingen, rund um Pestalozzi-Schule und Kindertagesstätte Martin Luther, steht im Mittelpunkt der öffentlichen Sitzung des Technischen Ausschusses am Donnerstag, 6. September, um 19 Uhr im Bürgersaal des Rathauses.

Bereits im Februar hatte es nach Angaben der Verwaltung ein Arbeitsgespräch mit Vertretern von Schule, Kindergarten, Vereinen und Verwaltung gegeben. Dabei seien auch Kompromisse gefunden worden, die nicht unbedingt den Idealvorstellungen einzelner Interessenvertreter entsprechen, „aber einen wichtigen Fortschritt gegenüber der bisherigen Situation bedeuten“, heißt es dazu in der Vorlage. Damit die teilweise bedeutenden Anregungen rechtzeitig zu Beginn des neuen Schuljahres in Kraft treten können, soll der Ausschuss dafür jetzt grünes Licht geben. Im einzelnen geht es dabei um folgende Punkte:

Parkplatz: Der Parkplatz vor der Werner-Herold-Halle (Großsporthalle) soll durch Absperrpfosten geteilt werden, um eine Durchfahrt zu verhindern. Die Lösung soll zunächst testweise für ein Jahr gelten.

Gehweg: Der Gehweg am Kindergarten Martin Luther soll (wie bereits auf der Westseite der Straße) vor die Stellplätze verlegt werden. Momentan müssen ein- und ausparkende Fahrzeuge den Gehweg überqueren.

Markierung: Das Verkehrsschild „Vorsicht Kinder“ soll im Bereich des Wendehammers auch als Piktogramm auf die Fahrbahn aufgebracht werden. Außerdem ist die Aufschrift „30“ auf der Straße für das Tempolimit im Amselweg geplant.

Kurzzeitparken: Für den Hol- und Bringverkehr sollen zehn Parkplätze im Bereich des Kindergartens so beschildert werden, dass tagsüber (7 bis 17 Uhr) eine Nutzung von maximal einer halben Stunde erlaubt ist.

Warnhinweise: Begleitend zu den übrigen Maßnahmen sollen „spielende Figuren“ aus Kunststoff und aufgemalte Motive im direkten Übergangsbereich zwischen Schule und Kindergarten für eine erhöhte Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer auf spielende Kinder sorgen.

Kontrollen: Damit die Tempolimits und Halteverbote eingehalten werden, sind verstärkte Kontrollen durch den Gemeindevollzugsdienst und die Polizei (Radarfallen) vorgesehen.

Aufklärung: Mit gezielten Veranstaltungen durch Schule und Polizei und einem Informationsschreiben an die Eltern sollen diese für die Problematik sensibilisiert werden.