Edingen-Neckarhausen

Neckarhausen Turnier um den „Flohdobbser-Pokal“ des Boule-Clubs / 16 Doublette-Teams am Start

Schweinchen das Maß aller Dinge

Archivartikel

„Bei Boule da muss man Geduld haben, man muss nicht jeden Punkt gewinnen und kann doch weiterkommen“, brachte Mira Bauder die Vorzüge des Boulesports auf den Punkt. Sie war eines von 32 Kindern die um den „Flohdobbser-Pokal“ im Rahmen des Ferienprogramms „boulten“. „Das ist doch eine super Zahl, die geht genau auf“, freute sich der Vorsitzende des Boule-Clubs Edingen-Neckarhausen (BCEN) Gerhard Hund zu Beginn des Turniers. Super deshalb, weil problemlos 16 Doublette-Teams gebildet werden konnten, die auf dem Boulodrôme um Medaillen und Pokale wetteiferten.

„Das Wetter spielt heute mit, es ist nicht zu heiß und damit herrschen für unseren Sport ideale Bedingungen“, stellte der BCEN-Chef fest. Zur Einführung in die Regularien wurden zunächst größere Gruppen gebildet. „Bei uns kommen namentlich erst einmal alle in den Topf, danach werden jeweils zwei Leute zugelost. Egal ob Männlein oder Weiblein, Klein oder Groß, diese Methode hat sich bewährt“, bemerkte Hund. Auf diese Weise bleibe niemand außen vor und alle kämen zum Zug und ins Spiel. Das „Schweinchen“, wie die Zielkugel beim Boule genannt wird, war fortan das Maß aller Dinge. Nach der Vorrunde ging man zum K.O.-System über.

Alles geht regelkonform zu

Die Verlierer durften ihr Glück und Geschick erneut in einem B-Turnier testen. Jede Begegnung wurde von einem Aktiven des Boule-Clubs betreut, der darauf achtete, dass es auch regelkonform zuging. „Jetzt wird es spannend, der Herr Donig übernimmt das Finale“, kündigte Gerhard Hund nach etwa drei Stunden Spielzeit an. Damit zwischendurch niemand schlappmachte, sorgte der BCEN mit Würstchen, Getränken und Eis für die notwendige Energiezufuhr.

„Der Boule-Club hat das ganz toll organisiert und den Kindern hat es echt Spaß gemacht“, lobte Patricia Hauck, die mit ihrem Filius gekommen war. Gemanagt wurde das Turnier vom zweiten Vorsitzenden des Boule-Clubs, Gunter Mahler, mit Unterstützung von rund einem Dutzend Helfer auf dem Platz und in der Küche.

„Boule ist mein zweiter Lieblingssport nach Fußball“, verriet der Sieger des A-Turniers Mika Jehle. „Wir hoffen jedes Jahr darauf, dass der ein oder andere Flohdobbser bei uns im Club hängenbleibt. Ein Teil unserer Vereins-Jugend hat einmal als Ferienkind angefangen“, ließ Gerhard Hund wissen, bevor er dann zur Siegerehrung überging: „Die Medaillen und Pokale kommen bei den Kids immer besonders gut an.“ fer

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