Edingen-Neckarhausen

Edingen „Bürger in Aktion“ spenden Erlös aus Weinmesse

Sozialfonds profitiert erneut

Archivartikel

„Ein tolles Event, ein tolles Ergebnis“, freute sich Edingen-Neckarhausens Bürgermeister Simon Michler bei der Spendenübergabe der „Bürger in Aktion“ im Rathaus. Die fünfte Weinmesse der ehrenamtlich agierenden Gruppe im Neckarhäuser Schloss hatte einen Reinerlös von 1750 Euro ergeben. Der Betrag kommt nun dem Sozialfonds der Gemeinde zu Gute. Mit dem Geld wird hilfsbedürftigen Menschen im Ort unbürokratisch unter die Arme gegriffen.

„Ich war auch bei der Weinmesse zu Gast, es war wieder eine Supersache“, würdigte Michler das Engagement der Ehrenamtlichen. Aus der lokalen habe sich längst eine überregional beachtete Veranstaltung entwickelt. Außerdem sei unverkennbar, dass ein eingespieltes Team am Werke sei, dem die Arbeit trotz des enormen Aufwandes Freunde bereitet. Davon profitiere zum wiederholten Male auch der Sozialfonds und damit Menschen in Notlagen, konstatierte das Ortsoberhaupt.

„Wir fühlen uns in der Gemeinde wohl und engagieren uns gerne. Edingen-Neckarhausen ist für uns, die wir mehrheitlich ,Zugereiste’ sind, zur Heimat geworden“, betonte Hermann Rommel. Genussreiches und qualitativ hochwertiges Essen und Trinken sei zudem eine Passion, die von den „Bürger in Aktion“, gepflegt werde.

„In diesem Jahr verzeichneten wir einen Besucherrekord, wir konnten über 300 Gästen begrüßen“, berichtete Rommel. Auch jüngeres Publikum sei auf der Beletage im Neckarhäuser Schloss zur Weinverkostung gekommen. Erstmals habe sich unter den 16 Weinanbauern auch ein Bio-Winzer befunden, der mit seinen Produkten ebenfalls punkten konnte. Gleiches gelte für den Edinger Kult-Bäcker Peter Kapp und seine besonderen Brote, die für eine gelungene Verbindung aus Brot und Wein sorgten.

„Wir würden uns freuen wenn die ,Bürger in Aktion’ in bewährter Form weitermachen, sie sind im doppelten Wortsinn ein echter Gewinn“, betonte Bürgermeister Michler. Vermutlich werde man wieder eine Kerwe-Straußwirtschaft im Edinger Schlössel ausrichten, kündigte Rommel schon einmal an und ergänzte: „Wenn wir dann im bis dahin vielleicht fertiggestellten großen Saal bewirten könnten, wäre das eine schöne Sache.“ Als eine gute Sache bezeichnete Elisabeth Grasberger die effektive Zusammenarbeit mit der Gemeinde: „Wir bekommen immer viel Unterstützung.“ fer