Edingen-Neckarhausen

Edingen-Neckarhausen Vereinsmitglieder blicken auf 2019 zurück / Spielstätte konnte erst deutlich später bezogen werden

Tennisclub hat eine neue Anlage

Archivartikel

Auf ein „sehr arbeitsreiches und intensives Jahr“ blickte die stellvertretende Vorsitzende des Ersten Tennisclubs Edingen-Neckarhausen, Waltraud Weißer, bei der Jahreshauptversammlung im Friedrichshof zurück. Nach der Umbenennung des Clubs im vergangenen Jahr war es die erste Hauptversammlung unter neuem Namen. Neben der Namensgebung hat sich auch die Spielstätte geändert. Im August 2019 wurde dem Club die neue Anlage im Sport- und Freizeitzentrum übergeben. „Es war ein ausgesprochen arbeitsintensives Geschäft, bis wir dort endlich angekommen waren“, betonte Weißer.

Die Fertigstellung der neuen Tennisanlage habe sich immer weiter verzögert, so dass zahlreiche Spiele noch auf der alten Anlage ausgetragen werden mussten. Dort startete man im Mai auch mit einem Tenniskurs in Verbindung mit der VHS. „Von den 13 Kursteilnehmern haben sich mittlerweile neun als Mitglieder bei unserem Club eingetragen“, freute sich Weißer.

Gerade noch rechtzeitig vor dem Ferienprogramm-Beitrag des Tennisclubs im August sei die Übergabe der neuen Anlage erfolgt. „Zu diesem Zeitpunkt fehlte es noch an so manchem, so dass wir ein umfangreiches Mängelprotokoll angefertigt haben“, ließ Weißer wissen.

Sportlich eher durchwachsen

Zwischenzeitlich habe man sich auf der Anlage und im Clubhaus eingerichtet. So wurde ein Stammtisch initiiert und über die Wintermonate haben, laut Weißer, weiter Veranstaltungen in dem Gebäude stattgefunden, das man gerne nutze.

Damit beim „weißen Sport“ auch das Grün nicht zu kurz kommt, wurden vor Jahresende noch vier Bäume gepflanzt. „Heute sind die letzten Sachen auf der alten Anlage weggeräumt worden, damit haben wir dort unsere Aufgabe erfüllt“, resümierte Waltraud Weißer. Ihr Dank galt allen, die sich zum Wohle des Clubs das Jahr über engagiert haben. Von einem „scheinbaren Kassenplus“ sprach Kassenwart Eberhard Wolff. „Wenn wir beispielsweise einen Platzwart einstellen, reduziert sich der Betrag rasch“, bemerkte er. Durch die Beitragserhöhung im vergangenen Jahr sei es „ein bisschen vorangegangen.“ Schließlich habe auch die Ausstattung des Clubhauses Geld gekostet. 38 Neueintritten standen 20 Austritte, vorrangig wegen der Beitragserhöhung, gegenüber. Zum Jahresende zählte der Club 136 Mitglieder. „Unterm Strich sieht es gar nicht so schlecht aus“, bilanzierte Wolff.

Sportwart Günter Schäfer informierte über die Platzierungen der sieben gemeldeten Teams. Die „Herren 70“ sind in ihrer Gruppe Erster geworden. Insgesamt seien die Platzierungen zwar eher durchwachsen, aber ohne Abstieg gewesen. Für eine Neufassung der Satzung hatte man zuvor eine Satzungs-Kommission gebildet, deren Ausarbeitung einstimmig gebilligt wurde.

Ein Kapitel für sich in der rund drei Stunden dauernden Versammlung war das viel diskutierte Thema „Arbeitsstunden“. Alle aktiven Mitglieder ab 14 Jahren sind dazu aufgefordert, fünf Stunden zu leisten. „Geleistete Arbeitsstunden tragen nicht nur zum Geldsparen bei, sie fördern auch die Identifikation mit dem Verein und das gilt für alle Altersgruppen“ betonte der Kassenwart. Der Antrag, eine Altersgrenze zur Befreiung von Arbeitsstunden einzuführen, wurde mehrheitlich abgelehnt. Bei den Neuwahlen im Anschluss konnten alle Vorstandsposten besetzt werden. Georges Wild wurde zum neuen Vorsitzenden gewählt. Neben den Wahlen standen Ehrungen von langjährigen Mitgliedern auf der Agenda.

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