Edingen-Neckarhausen

Neckarhausen DLRG verschafft 37 Kindern feucht-fröhliches Vergnügen im Freizeitbad

„Unterwasser-Rugby macht total Spaß“

Archivartikel

Buchstäblich eintauchen ins Ferienvergnügen konnten 27 Buben und Mädchen beim kostenlosen Wasserspaß im Freizeitbad Neckarhausen. Die DLRG Ortsgruppe Ladenburg/Edingen-Neckarhausen hatte zusammen mit der Gemeinde und dem Weinheimer Tauchclub Octopus einen feucht-fröhlichen Nachmittag organisiert. Die Ferienkinder waren in ihrem Element und schwammen auf einer Woge der Begeisterung.

Die muntere Schar hatte im Freizeitbad „freie Bahn“. „Montag ist im Bad Putztag, aber in den Sommerferien machen wir eine Ausnahme, damit die Kids ihren Wasserspaß haben“, erklärte Schwimmmeisterin Marion Kreis. Von den 37 angemeldeten Kindern seien allerdings nur 27 gekommen. „Die Absagen sind in letzter Minute erfolgt“, bedauerte Kreis. Noch vor wenigen Jahren hätten 40 bis 50 Kinder ihren Ferienspaß im Freizeitbad gehabt.

Um wieder einen größeren Anreiz zu schaffen seien die Veranstalter am Überlegen, ob man nicht besser in die Herbstferien ausweichen sollte, informierte Kreis. Sie hatte die Oberaufsicht am Beckenrand, während DLRG und Tauchclub fürs Programm sorgten. „Wir haben mit Aufwärmspielen und einem kleinen Trainingsprogramm begonnen“, berichtete DLRG-Jugendleiter Manuel Müller. In zwei Gruppen waren die Kids im Wasser unterwegs. Dabei ging es auch um das Optimieren der verschiedenen Schwimmstile. „Jetzt schleppe ich dich mal ab“, scherzte ein Junge, als eine im Notfall lebensrettende Maßnahme geübt wurde.

Neben dem Spaßfaktor wollten die ehrenamtlichen Lebensretter nämlich auch Grundkenntnisse aus dem Rettungsschwimmen vermitteln. Außerdem ziehe man verschiedene Lernelemente der Kinder- und Jugendschwimmkurse durch, mit denen die DLRG nach den Sommerferien wieder im Edinger Kleinhallenbad beginne, erklärte Müller. Wer lieber ab- anstatt auftauchen wollte, der konnte sich an Clemens Müller vom Tauchclub Octopus halten. Der Trainer hatte Taucherbrillen, Schnorchel und Flossen im Gepäck. Die Grundausstattung für das Unterwasser-Rugby fand rasch Abnehmer. Diese Sportart sei nicht zu schnell, verletzungsarm und deshalb gerade auch für Kinder geeignet, bemerkte Müller.

„Es war unter Wasser voll anstrengend, aber es total Spaß gemacht und ich habe sogar ein Tor geschossen“, ließ Maximilian Kraft wissen. Als Handballer versteht er nun mal was von Wurftechnik. Damit unterwegs niemand die Energie ausging, spendierte die Gemeinde Pommes, Getränke und Eis aus dem Schwimmbad-Bistro. Ein echtes Highlight stellte schlussendlich noch ein Sprung vom Drei-Meter-Brett dar. Runter ging’s immer, egal ob rittlings, bäuchlings oder gekonnt mit Salto vorwärts. fer

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