Edingen-Neckarhausen

Edingen-Neckarhausen Generalversammlung des Kultur- und Heimatbundes / Vorsitzender Wolfgang Ding zieht positive Bilanz und kritisiert Vorschriften

„Vereine sind Werbebotschafter der Gemeinde“

Archivartikel

„Die Vereinslandschaft ist in Bewegung. Es gibt viele Gespräche über Fusionen und Zusammenschlüsse“, stellte der alte und neue Vorsitzende des Kultur- und Heimatbundes, Wolfgang Ding, bei der Generalversammlung fest. Rund 70 Mitglieder, überwiegend Vereinsvertreter, waren dazu ins MGV-Heim gekommen. Bürgermeister Simon Michler informierte über vereinsrelevante Themen, die Vorsitzende der IG Partnerschaft, Barbara Rumer, über die Feierlichkeiten zum Jubiläum der Jumelage mit der bretonischen Partnergemeinde Plouguerneau.

Zu den Hauptaufgaben des Kultur- und Heimatbundes, zugleich Dachorganisation der Vereine beider Ortsteile, zähle das jährliche Erstellen des Veranstaltungskalenders, konstatierte Ding. Er bezeichnete Vereine als Werbebotschafter der Gemeinde. Fusionen und Zusammenschlüsse seien im Übrigen kein aktuelles Thema, viele Vereine hätten schon zu Zeiten ihrer Gründerväter fusioniert. Ding kritisierte die zahlreichen Auflagen im Hinblick auf Vereinsveranstaltungen. Dabei stehe der „Vorsichtsgedanke“ in keinen Verhältnis mehr zu dem damit verbundenen Aufwand.

Mit Blick auf die vom Kultur- und Heimatbund mit organisierten Veranstaltungen sprach der stellvertretende Vorsitzende Markus Schläfer von einem ereignisreichen Jahr. Sowohl „Rund ums Schloss“ als auch die Neckarhäuser und Edinger Kerwe wertete er als Erfolg. „Vereine und Initiativen, die Lust haben, bei diesen Festen mitzumachen, sind gern gesehene Teilnehmer“, warb Schläfer um weitere Mitstreiter. Die Kulturreferentin im Kultur- und Heimatbund, Inge Herold, erinnerte an erfolgreiche Veranstaltungen, zuletzt mit den kabarettistischen „Spitzklickern“.

Blumenschmuckreferent John Fischer sprach von 673 Preisträgern aus allen drei Ortsteilen. Die Anzahl sei rückläufig. Fischer appellierte an die Einwohner „die Häuser ä bissel zu schmücken“, um den Ort bunter zu gestalten. Rainer Ludat ging auf die Aktivitäten der Fotofreunde am Ort ein. Sie seien eine kleine Gruppe die sich mit dem Dokumentieren von Ortsgeschichte einer großen Aufgabe verschrieben habe. Nach dem positiven Kassenbericht sagte Bürgermeister Michler: „Wir könnten uns keinen besseren Vorstand wünschen. Es wird vieles geleistet, und das Klima stimmt.“

Bei den Neuwahlen gab es keine Veränderungen. 1. Vorsitzender: Wolfgang Ding. Stellvertreter: Markus Schläfer, Inge Herold. Kassier. Ursel Stephan. Schriftführer: Gerhard Fischer, Melanie Schuster. Kulturreferentin: Inge Herold. Blumenschmuck-Referenten: Georg Schneider, John Fischer, Betty Müller. Beisitzer: Elvira Kirsch, John Fischer. Internet-Beauftragte: Andrea Häfner. Leiter der Fotogruppe: Hermann Graß. Zum guten Schluss moderierte Axel Schoder die beliebte Verlosung. Ohne Nieten, dafür mit nahrhaften Preisen aus dem Ort. fer