Edingen-Neckarhausen

Edingen-Neckarhausen Herbstsitzung Kultur- und Heimatbund

Vorläufige Planung für Terminkalender 2018 steht

"Die Planung für den Terminkalender 2018 wird in etwa zwei Wochen abgeschlossen sein. Bitte melden Sie noch ihre Termine, bevor der Plan in Druck geht." Diese Feststellung traf Wolfgang Ding, Vorsitzender des Kultur- und Heimatbundes Edingen-Neckarhausen bei der gut besuchten Herbstsitzung des Bündnisses im Bürgersaal des Rathauses. Neben der Bekanntgabe von Terminen standen Rück- und Ausblick sowie ein Bericht von Bürgermeister Simon Michler über kommunale Vereinsthemen auf der Tagesordnung.

Der vorläufige Terminplan für 2018 wurde schon einmal eingeblendet. Doppeltermine und Überschneidungen sollten soweit als möglich vermieden werden", bemerkte Wolfgang Ding. Das sei bei etwa "35 interessanten Wochenenden im Jahr" zwar nicht immer einfach, aber vor allem Überschneidung von Terminen mit ähnlicher Thematik sollten umgangen werden. Er bat darum Änderungen ebenfalls rechtzeitig zu melden, damit der Abdruck im wöchentlichen Veranstaltungskalender des Mitteilungsblatts zeitaktuell erfolgen kann. Sein 100-jähriges Bestehen feiert in 2018 der evangelische Singkreis Neckarhausen mit einer klangvollen Jubiläumsveranstaltung. Nach dem Ausblick folgte ein Rückblick. Die Beteiligung am Aktionstag "Lebendiger Neckar" sei erfreulich konstant. "Bei schönem Wetter ist entlang unserer Flussstrecke unheimlich viel los. Der Zuspruch ist gut und die Vereine zufrieden", konstatierte Ding.

Sommertagszug: "Herbst" fehlt

Das diesjährige Gemeindefest "Rund ums Schloss" sei ebenfalls eine gelungene Sache gewesen. Dass das Drachenbootrennen auf Ladenburger Seite nicht zeitgleich mit dieser Veranstaltung zusammenfalle habe sich positiv ausgewirkt. Gegenseitige Rücksichtnahme bringt für beide Seiten Vorteile, das gelte nicht nur innerhalb der Gemeinde, sondern auch "riwwer und niwwer" über den Neckar, bemerkte Ding. Dank des Engagements von Vereinen befinde sich die Neckarhäuser Kerwe wieder im Aufwind, registrierte der Kultur- und Heimatbund-Chef. Die Vereins-Beteiligung sei noch weiter ausbaufähig, warb Tobias Hertel von der Viktoria und somit von den Kerwe-Brauchtumspflegern um weitere Mitmacher. Die Edinger Kerwe sei erstmals durch eine Linzer Torten-Olympiade bereichert worden. "Die Vereine waren trotz verregnetem Samstag zufrieden und wir hatten wieder eine ganz tolle Fotoausstellung", bilanzierte Ding. Nachdem für den gemeinsamen Sommertagszug am 22. April in Neckarhausen für Frühling (Kleingärtnerverein Neckarhausen) Sommer (IG Partnerschaft) und Winter (FC Viktoria) Motivgestalter gefunden waren, haperte es am Herbst. "Es müsste doch zu schaffen sein, dass ein Verein den Herbst übernimmt, blickte Ding zunächst erfolglos in die Runde. Er wolle das Thema in der nächsten Sitzung ansprechen, kündigte Kälble-Elferratspräsident Kevin Hockenberger an. "Falls alle Stricke reißen, springen wir in die Bresche", kündigte Georg Schneider vom gleichnamigen Obsthof an.

Einen Ausblick auf die Jubiläums-Woche Ende August mit Plouguerneau, aus Anlass des 50-jährigen Partnerschaftsbestehens, gab IGP-Vorsitzende Barbara Rumer. Ziel sei es, die komplette Gemeinde in die Veranstaltungen mit einzubinden. "Wer die Möglichkeit hat, bretonische Gäste aufzunehmen, sollte sich bei uns melden", bat Rumer um Unterstützung. Für den 6. Dezember sei ein Treffen rund um das Jubiläum vorgesehen, an dem sich auch die Vereine beteiligen sollten, ergänzte Bürgermeister Simon Michler. Als zweiten wichtigen Termin bezeichnete Michler die Auftakt-Veranstaltung der Zukunftswerkstatt am 18. Januar 2018. Aktuell laufe ja die Bürger-Befragung zum Leitbild, und bis Mitte Januar könne man eine erste Auswertung vorweisen. Das Ortsoberhaupt sprach noch das Baugebiet Neckarhausen Nord und die damit verbundene Umsiedlung von Vereinsstätten ins Sportzentrum an. An den Vereinen wolle man zukünftig nicht sparen, da spare man an der falschen Stelle, ist er überzeugt. fer