Edingen-Neckarhausen

Edingen Sommer-Kinderparty des Motorradclubs Nomads MC Germany / Mitglieder freuen sich über viele Besucher

Wacker über den Acker

Bei der Sommer-Kinderparty des Motorradclubs Nomads MC Germany ging es für Klein und Groß wacker über den Acker. Mitten im Grünen, im ehemals viel diskutierten Mittelgewann, hatten die „Nomaden“ ihre Zelte aufgeschlagen.

Das bunt gemischte Programm kam beim Nachwuchs bestens an. Seit vielen Jahren leisten die Nomads einen Beitrag zum Ferienprogramm, bei dem die begleitenden Erwachsenen ebenso herzlich willkommen sind. Rund 350 Besucher genossen den Ferienspaß, der längst zum Kult geworden ist.

Die markigen Herren auf den „heißen Öfen“ und ihr fleißiger Anhang zeigten bei ihrem gelungenen Fest wieder viel Herz für Kinder: Vor dem Nomads-Clubhaus, unweit der OEG-Wagenhalle, waren die Bankreihen besetzt, die Spielstationen belagert und es ging weitgehend abgasfrei aber dennoch PS-stark über das Gelände. Für letzteres sorgten „Petro“ und „Karino“. Die beiden gutmütigen Pferde aus der Friedrichsfelder Reitschule „Hü und Hott“ hatten viele sattelfeste Fans an diesem Nachmittag.

Traktor-Rundfahrt über Gelände

„Ich kenne die Nomads schon ewig und wir helfen uns gegenseitig. Klar, dass ich bei einer solchen Veranstaltung gerne ehrenamtlich dabei bin“, erklärte Reitschul-Besitzerin Martina Groth.

Mehr als eine Pferdestärke hatte derweil Nomads-Präsident Andreas „Cat“ Jöst vor die Ernte-Wägelchen von Obstbau-Schneider gespannt. Mit einem ausgeliehenen Traktor als Zugpferd tuckerte er einmal rund um den Wasserturm. „Aufsteigen und hinsetzen“, wies der mit tourende „Secretary“ des Clubs PJ Pfahl die Passagiere an. Die Fahrt mit dem „Apfelexpress“ war für die Besucher eine echte Zugnummer.

Ebenfalls eine beliebte Nummer ist der Dreh am Glücksrad. „Wir haben dank zahlreicher Spender viele kindgerechte Sachen, hier geht keiner leer aus“, bemerkte Elke Reinisch. Anderswo hatte man ebenfalls den Dreh heraus und beim Schubkarren-Rennen kam zudem einiges ins Rollen.

Ausgesprochen springlebendig ging es derweil auf der Hüpfburg zu. „Das hier ist ein ganz tolles Fest, es macht echt Spaß dabei zu sein“, bemerkte Irma Verkaik die mit Töchterchen Madita gekommen war. Damit niemandem zwischen den Spielangeboten die Energie ausging, hatten die Nomads für reichlich Verpflegung gesorgt.

„Wenn wir unsere Unkosten gedeckt haben und vom Fest finanziell was hängen geblieben ist, geht der Erlös wie gewohnt an eine soziale Einrichtung in der Gemeinde“, kündigte Nomads-Kassier Jürgen „Cräcker“ Rietz an.

Er freute sich, dass das „bunt gemischte Volk“ aus allen drei Ortsteilen und der Umgebung wieder so zahlreich auf den Acker gekommen war. Hier hatten sich auch die „Alles Retter“ mit einem Stand positioniert. „Wir retten alles was für Mensch und Tier noch verwertbar ist“, ließ Vorstandsmitglied Harry Rudolf wissen. Als kleine Kostproben gab es Obstspieße.

Einblick in Clubgeschichte

Mit dem Betrag aus der Spenden-Box wollen die „Alles-Retter“ den Festerlös der Nomads für den guten Zweck aufstocken. „Im vergangen Jahr konnten wir das 35-jährige Bestehen unseres Clubs feiern und seit 1992 residieren wir hier im ehemaligen Raiffeisen-Lager, das zum Vereinsheim ausgebaut wurde“, gab „Cräcker“ noch einen kleinen Einblick in die Clubgeschichte.

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