Edingen-Neckarhausen

Neckarhausen Schlachtfest beim DJK-Förderverein

„Worschtsupp fer umme“

Archivartikel

Das Gemeindehaus St.Michael in Neckarhausen war für Liebhaber von rustikaler Hausmannskost am Sonntagmorgen der Tipp des Tages. Wie in den Jahren zuvor hatte der Förderverein der DJK Neckarhausen zum Schlachtfest eingeladen. Wer nicht spätestens um 12 Uhr da war, musste auch dieses Jahr wieder statt in die Wurst in den sauren Apfel beißen. Im letzten Jahr war nach rekordverdächtigen 40 Minuten bis auf Bratwürste alles weg. Jetzt dauerte es 30 Minuten länger. Die ersten Hungrigen waren schon vor Eröffnung da und nach Beendigung des Gottesdienstes füllte sich der Saal von St. Michael dann zusehends.

An der Kasse und beim Verkaufsstand über die Straße bildeten sich rasch Schlangen. Die rund 20 Helfer der DJK hatten auch dieses Jahr wieder alle Hände voll zu tun. Im Angebot waren Wellfleisch, Leber- und Blutwurst, Schwartenmagen, Bratwurst und „Worschtsupp fer umme“. Passend dazu ein rustikales Bauernbrot. Die Anhänger von frischer Hausmacher kamen vor allem bei den Schlachtplatten auf ihre Kosten. Ehrenmitglied Klaus Zieher, verantwortlich für Schlachtung und Wurstküche, teilte mit, dass rund 250 Kilogramm Fleisch am Vortag beim Fleischer in Heddesheim verarbeitet worden war. Daraus wurden das Wellfleisch, über 400 Bratwürste, zahlreiche Blut- und Leberwürste und weißer Schwartenmagen gefertigt. Außerdem noch „Worschtsupp fer umme“, die in mitgebrachten Schüsseln und Töpfen abgefüllt wurde. Andreas Müller am Straßenverkaufstand war um 12 ausverkauft. In der Küche waren 20 Minuten später nur noch Bratwürste da.

Keglerinnen reichen Kuchen

Die netten Damen der Frauenkegelgruppe der DJK „Die fröhlichen Zwölf“ stellten dazu wieder ein tolles Angebot von über 30 selbst gebackenen Kuchen und Torten und dem obligatorischen Kaffee zur Abrundung des üppigen Essens zur Verfügung. Begrüßen konnte man auch den geistlichen Beirat der DJK Pfarrer Markus Miles. Volles Engagement bewies Bärbel Ehret aus Neckarhausen, die es sich nicht nehmen ließ, nach erfolgter Operation an Gehhilfen zum Schlachtfest zu erscheinen. Trotz unveränderten Getränke-und Speisepreisen stellte Dominik Häfner, stellvertretender Vorsitzender der DJK, fest, dass sich ein Schlachtfest mit volkstümlichen Preisen immer lohne. Der gesamte Erlös der Speisung geht an den Förderverein der DJK. mic