Edingen-Neckarhausen

Edingen Jahreshauptversammlung des Schulfördervereins der Pestalozzi-Grundschule

Zirkus Paletti gastiert in der Projektwoche

„Zirkus in der Schule, das wird eine grandiose Sache“, ist die Rektorin der Pestalozzi-Grundschule Edingen, Renate Wacker, überzeugt. Im kommenden Jahr soll nämlich der Kinder- und Jugendzirkus „Paletti“ im Rahmen einer Projektwoche in der Schule gastieren. Zu verdanken ist diese zirzensische Mitmach-Aktion dem Schulförderverein, der die Kosten übernimmt. Bei der Jahreshauptversammlung der Schul-Förderer im Musiksaal wurde deren beachtliches Engagement zugunsten von Schule und Schülern deutlich. Neben dem Rück- und Ausblick standen auch Neuwahlen auf der Agenda.

Zu Beginn erinnerte die erste Vorsitzende des Schulfördervereins, Nanette Besson, an verschiedene Aktivitäten, an denen sich der Förderverein finanziell oder personell beteiligt hatte. Dazu zählten die Bezuschussung zum Schulobst sowie der Umzug des Schulteichs zum Wohle der Fische. Am alten Teich-Platz soll ein Outdoor-Klassenzimmer entstehen. Ferner wurden die Kosten eines Theaterbesuchs für die gesamte Schule übernommen und der Einsatz einer Sozialarbeiterin mitfinanziert.

Eine Schul-Sozialarbeiterin werde nun auch seitens der Kommune auf dem Weg gebracht, um bei Problemen des Alltags zu helfen, ließ Besson wissen. Als eine große Veranstaltung mit finanziellem Erfolg bezeichnete Besson den Schulkinder-Flohmarkt. Der erfolgreiche Second-Hand-Renner rund ums Schulkind wird seit Jahren von Ulrike Schmidt maßgeblich organisiert. Als einen Erfolg wertete man im Nachhinein auch die Verlagerung des Martinumzugs ins Umfeld der Schule. Seither bewirtet der Förderverein die Martinsmarschierer mit Heißgetränken.

Leitbild erstellt

Nach dem Rück- und Ausblick informierte die Vorsitzende über ein kleines Leitbild, das sich der Förderverein gegeben habe. Dieses basiere auf den drei Säulen „Kinder“, „Soziales“ und „Schule“. Das bedeute unter anderem die Finanzierung von Ausflügen und Aktionen, die Förderung sozial schlechter gestellter Schüler, beispielsweise bei Landschulheim-Aufenthalten, sowie die Unterstützung der Schule bei verschiedenen Anschaffungen. „Die Spielgeräte müssen dringend überholt werden“, nannte die Vorsitzende gleich ein die „Schul-Säule“ betreffendes Beispiel. Während der Förderverein gerne helfe und unterstütze, sei es Aufgabe der Gemeinde dafür zu sorgen, dass die Schule „arbeitsfähig“ ist. „Wir haben in 2017 mehr ausgegeben als eingenommen“, informierte Schatzmeisterin Sandra Edelmann. Insgesamt schreibt der Förderverein aber schwarze Zahlen.

Aktuell zählt der Verein rund 150 Mitglieder. Bei den anschließenden Neuwahlen wurden alle Ämter besetzt. Elternbeirats-Vorsitzender Roland Schwarz lobte die unkomplizierte Arbeit zwischen Elternbeirat, Schule und Förderverein. Er würdigte das Engagement der Schulförderer mit den Worten: „Da steckt viel Arbeit drin.“