Eintracht Frankfurt

Fußball Eintracht Frankfurt muss heute bei Fortuna Düsseldorf ran

Ärger über Witz-Termin bleibt überschaubar

Düsseldorf.Sportdirektor Bruno Hübner ruderte nach spöttischer Kritik zurück, Sportvorstand Fredi Bobic sieht „kein Problem“: Negative Gedanken über die unglückliche Ansetzung eines Montagsspiels zwischen zwei Europa-Cup-Krachern wollen sie bei Eintracht Frankfurt gar nicht erst zulassen. Deshalb gilt vor dem Gastspiel bei Fortuna Düsseldorf heute (20.30 Uhr/Eurosport) trotz des 72 Stunden später stattfindenden Achtelfinal-Rückspiels bei Inter Mailand die Devise: Jammern verboten!

„Das ist eine normale englische Woche. Nach Mailand ist es keine Weltreise. Da hat man keinen Jetlag“, sagte Bobic. Außerdem „sollte ein Bundesliga-Profi dreimal in einer Woche spielen können“.

Einige Tage zuvor hatte man noch den Eindruck bekommen, dass die Ansetzung der Deutschen Fußball Liga (DFL) den Hessen bitter aufstößt. „Für uns ist das nicht optimal“, sagte Hübner: „Vielleicht haben sie es uns nicht zugetraut, dass wir so weit kommen.“ Wenige Stunden später ließ er sich über die sozialen Medien der Eintracht mit den Worten zitieren: „Das Spiel ist für uns in Bezug auf die Inter-Spiele kein Nachteil. Wir haben mit der Terminierung kein Problem.“ Vorstandsmitglied Axel Hellmann versicherte: „Es gibt weder Lamento noch eine Beschwerde. Wir nehmen es hin, wie es ist.“

Streng genommen ist die Ansetzung aber tatsächlich absurd. Die noch bis 2021 stattfindenden Montagsspiele wurden eingeführt, um die Europacup-Teilnehmer zu entlasten. Nun hat die Eintracht vor ihrem wichtigsten internationalen Spiel seit fast 25 Jahren einen Tag weniger Pause als üblich.

Die Fans der Eintracht sehen die Ansetzung auch keineswegs so locker wie die Club-Bosse. Die Terminierung sei „ein schlechter Witz“ und „ein klarer Wettbewerbsnachteil“ für die Mannschaft, teilte die Fanorganisation „Nordwestkurve e.V.“ mit. dpa