Eintracht Frankfurt

Fußball Vereinsidol freut sich auf Rückkehr zur Eintracht

Alex Meier mit Respekt

Archivartikel

Frankfurt.Als „Fußball-Gott“ ist er gegangen. Nun kehrt Alex Meier als Vorbild, Idol und Ausbilder für den Nachwuchs von Eintracht Frankfurt zurück. „Meine aktive Karriere ist vorbei und ich bin glücklich darüber, das nächste Kapitel aufzuschlagen“, sagte der 37-jährige Ex-Stürmer in einem Interview auf der Vereinshomepage. Als Assistent von U-16-Chefcoach Helge Rasche will er im Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) des Bundesligisten erste Erfahrungen als Trainer sammeln.

„Ich habe vor der ganzen Aufgabe einen riesen Respekt. Schließlich habe ich nur ungefähre Vorstellungen, was in dieser Position auf mich zukommt“, sagte Meier, der nebenbei die Trainerscheine machen will. „Die Situation ist wie bei einem Auszubildenden, der bei null anfängt.“

Für den früheren Welt- und Europameister Andreas Möller, der das NLZ der Eintracht leitet, ist Meier eine Identifikationsfigur und ein neues Gesicht, dass „sicherlich auch neuen Schwung“ in die Arbeit mit den Talenten bringen werde. Immerhin bringt der 14 Jahre lang in Frankfurt aktive, ehemalige Torjäger den Erfahrungsschatz von 379 Pflichtspielen mit, in denen er 137 Toren erzielte. In der Spielzeit 2014/15 wurde Meier mit 19 Treffern sogar Torschützenkönig der Bundesliga.

Neue Profis formen

Für den Trainerjob habe er sich schon immer sehr interessiert, sagte Meier, der mit dem Anspruch „vieles noch lernen“ zu müssen, an die neue Arbeit geht: „Ich denke, es ist wichtig, dass die Jungs Spaß haben, mit Eifer dabei sind und das Ziel vor Augen haben, Profi zu werden. Ich hoffe, dass ich ihnen dabei mit meiner langjährigen Erfahrung helfen und den richtigen Weg aufzeigen kann.“

Einen Trainer als Vorbild, den er erlebt hat und nacheifern möchte, habe er nicht. „Jeder hat seine positiven und negativen Eigenschaften. Für mich gibt es keinen speziellen Trainer, der sich hervorhebt“, sagte Meier. Er will mit allem Respekt seinen eigenen Weg und Stil als Coach finden: „Ich werde mein Bestes geben und habe ein gutes Gefühl.“ dpa

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