Eintracht Frankfurt

Fußball Nationalspieler André Silva fehlt auch beim FC St. Pauli

Eintracht Frankfurt plagen Stürmersorgen

Archivartikel

Frankfurt.Eintracht Frankfurts Trainer Adi Hütter plagen auch vor dem DFB-Pokalspiel beim FC St. Pauli und dem Bundesliga-Schlager gegen den FC Bayern München Stürmersorgen. Der portugiesische Fußball-Nationalspieler André Silva fällt für die Zweitrundenpartie an diesem Mittwoch (20.45 Uhr) beim Hamburger Zweitligisten „definitiv“ aus. Der Österreicher hofft aber auf eine Rückkehr von Bas Dost. „Bei Dost ist die Chance da, dass er morgen spielen kann. Er wird auch das Abschlusstraining mitmachen“, berichtete Hütter.

Silva plagt sich schon länger mit einer Achillessehnenverletzung herum. Zudem habe er leichte Probleme am Sprunggelenk. Über den Gesundheitszustand des Neuzugangs wurde zuletzt viel gerätselt. „Von einer Operation sind wir momentan weit weg“, sagte Hütter. „Ich gehe nicht davon aus, dass er noch ein, zwei Monate fehlt.“ Sein Einsatz am Samstag gegen die Bayern gilt aber als unwahrscheinlich.

Dost mit Schmerzen

Dost habe „ein bisschen Schmerzen im Adduktorenbereich, wobei keine strukturelle Verletzung da ist“, erklärte der Chefcoach. „Wir sind da sehr, sehr vorsichtig“, betonte er jedoch. Mit Johnny de Guzman und Almamy Touré fallen zwei weitere Profis beim DFB-Pokalsieger von 2018 schon wochenlang aus. Stammkeeper Kevin Trapp fehlt zudem wegen einer Schulteroperation.

Offen ist der Einsatz von Mijat Gacinovic in Hamburg, er hatte zuletzt muskuläre Probleme, könnte aber einer für die Startelf sein. So sind in der Offensive vor allem Gonçalo Paciência und Daichi Kamada gefordert. Der 23 Jahre alte Japaner und gelernte Mittelfeldakteur überzeugte bisher zwar als Vorbereiter, doch ein Tor ist ihm noch nicht gelungen. Hütter verwies auf Kamadas 16 Treffer in der Vorsaison in Belgien bei VV St. Truiden. „Irgendwann wird der Knopf aufgehen. Er ist auf einem guten Weg. Er hat eine so gute Schusstechnik“, sagte er.

Mindestens genauso wie der Angriff beschäftigte Hütter die Abwehrleistung zuletzt beim 2:4 in Mönchengladbach. Dort verschlief die Eintracht die erste Hälfte. „Wichtig ist, dass wir von der ersten Minute an voll da sind“, mahnte der Eintracht-Trainer und erklärte mit Blick auf das Achtelfinale: „Ich möchte einfach, dass wir es heuer schaffen, im Frühjahr wieder dabei zu sein.“ dpa

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