Eintracht Frankfurt

Fußball Frankfurt peilt Klassenerhalt mit Sieg in Berlin an

Eintracht will alle Zweifel beseitigen

Archivartikel

Frankfurt.Eintracht Frankfurt kann im 500. Spiel von Adi Hütter in seiner Trainerlaufbahn mit einem Erfolg bei Hertha BSC die theoretische Hoffnung auf einen Europacupplatz wahren und die Abstiegssorgen stark minimieren. „Die Lage in der Liga ist noch nicht sicher“, meinte der 50-jährige Österreicher am Freitag, einen Tag vor der Fußball-Bundesligapartie (15.30 Uhr/Sky). „Deshalb müssen wir natürlich noch punkten. Wir wollen in den verbleibenden Spielen dementsprechend noch mal alles geben – das steht außer Frage.“ Die Hessen sind als Tabellenelfter sieben Punkte vom Relegationsplatz entfernt und acht vom Europa-League-Rang sieben.

„Das wird ein hartes Stück Arbeit. Hertha wird uns körperlich zusetzen wollen. Darauf müssen wir uns einstellen“, warnte Hütter. Nach der 1:2-Niederlage im Halbfinale des DFB-Pokals bei Bayern München am Mittwoch blieb nur wenig Zeit zur Erholung. Dennoch geht er zuversichtlich in das Duell mit den Berlinern. „Wir waren nach dem Spiel in München natürlich enttäuscht, weil wir ausgeschieden sind“, meinte er. „Aber wir haben noch vier sehr wichtige Ligaspiele vor uns. Die Jungs sind weiter gewillt, alles zu geben.“

Miserable Bilanz gegen Hertha

Die Erfolgsbilanz der Hessen gegen Hertha, die unter der Ägide von Coach Bruno Labbadia in fünf Spielen zehn Punkte holte, in den vergangenen Jahren ist hingegen alles andere als glänzend. Nur eine der letzten elf Ligapartien gewann die Eintracht, nämlich im Dezember 2017 auswärts mit 2:1. Außerdem gelang den Frankfurtern in vier der fünf jüngsten Partien kein Treffer.

Optimistisch stimmt hingegen, dass Flügelflitzer Filip Kostic nach seiner Rot-Sperre wieder in die Startelf zurückkehren wird. „Wir können personell aus dem Vollen schöpfen“, berichtete Hütter. Offen ließ er, ob Danny da Costa, der nach langer verordneter Spielpause in München das 1:1 erzielte, nun an der Spree seine Chance in der Startelf bekommt. „Er hat es in der Vergangenheit nicht nur wegen des Tores gut gemacht“, sagte Hütter nur.

Frankfurt liegt mit 35 Zählern nur zwei Plätze hinter dem Tabellen-Neunten Hertha BSC (38) und könnte mit einem Sieg punktemäßig mit den Berlinern gleichziehen. Im Endspurt der Saison stehen danach noch die Spiele gegen Schalke, Köln und Paderborn an. „Wir nehmen diese vier Spiele ernst, weil noch zwölf Zähler zu vergeben sind“, sagte Hütter. „Wir müssen weitere Siege einfahren und möchten die Saison bestmöglich abschließen.“ dpa

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