Eintracht Frankfurt

Fußball Trainingsauftakt bei Eintracht Frankfurt

Hütter findet klare Worte

Frankfurt.Braun gebrannt, gut gelaunt, mit klaren Worten und Optimismus ist Eintracht Frankfurts Cheftrainer Adi Hütter mit 28 Fußball-Profis in die Vorbereitung auf die neue Bundesliga-Saison gestartet. „Die Spieler freuen sich auf das Mannschaftstraining und gegen den Ball zu treten“, sagte der 50-jährige Österreicher am Mittwoch nach einer vierwöchigen Sommerpause. Bereits am Donnerstag nächster Woche muss die Eintracht zum Achtelfinalrückspiel in der Europa League beim FC Basel antreten. Die Schweizer hatten das Hinspiel klar mit 3:0 gewonnen und haben in der noch andauernden Super League mehr Spielpraxis. Dennoch hofft Hütter, dass binnen acht Tagen seine Profis so in Form sind, um in Basel für eine Überraschung sorgen zu können.

„Wir werden alles versuchen und bestmöglich in das Spiel gehen“, kündigte er an. Ein erster Test steht am Samstag (18 Uhr) gegen die AS Monaco an, bei dem man auf einen alten Bekannten trifft: Niko Kovac, der von 2016 bis 2018 Coach in Frankfurt war, ist neuer Trainer des Clubs aus dem Fürstentum.

„Trapp bleibt die Nummer eins“

Ein klare Meinung hat Hütter zu Nationaltorwart Kevin Trapp, den Sportvorstand Fredi Bobic vor Kurzem als nicht unverkäuflich in Corona-Zeiten deklariert hatte. „Natürlich ist mir das Thema nicht verborgen geblieben“, sagte Hütter. „Ich habe Kevin angerufen und ihm ganz klar gesagt, dass er die Nummer eins bei mir bleiben wird.“ Sollte es ein Topangebot für ihn geben, das für alle Beteiligten passe, werde man reden müssen, so Hütter und fügte an: „Zu Hertha BSC geht er jedenfalls nicht.“ Der Coach ließ zudem durchblicken, dass seine Vertragsverlängerung auch abhängig von der Kaderplanung sei. „Ich habe viel im Urlaub gelesen. Da muss man die Köpfe schon noch mal zusammenstecken. Das ist keine Formsache“, meinte Hütter, dessen Vertrag am 30. Juni 2021 ausläuft. dpa

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