Eintracht Frankfurt

Fußball Eintracht-Vorstand Hellmann positioniert sich klar

Kritik am Montagspiel

Frankfurt.Am Montag spielt Eintracht Frankfurt in der Fußball-Bundesliga gegen RB Leipzig. Axel Hellmann (Bild), Vorstandsmitglied von Eintracht Frankfurt, hält nicht viel von dieser Terminierung. Das hat er in der Sendung „Heimspiel!“ im Hessischen Rundfunk deutlich gemacht: „Wir haben in der Bundesliga im Moment einen Zielkonflikt. Der Montag ist das Ergebnis der Sicherung des Amateursports, um aus dem Sonntag ein Spiel rauszuziehen. Jetzt muss man zur Kenntnis nehmen, dass der Montag für die Bundesliga kein gelernter Spieltag ist, deshalb gibt es auf die Ansetzung eine sehr negative Resonanz. Ich tendiere dazu, auf den Sonntag zurückzugehen, die ein oder andere parallele Ansetzung zu prüfen, sofern das rechtlich funktioniert. Ich glaube, wenn wir alle Vibrationen von den Fans und den Sponsoren aufgreifen, dass der Montag keine wirklich große Zukunft haben wird.“

Auf die Frage, ob er Angst vor einem Stimmungsboykott am Montag habe, sagte Hellmann: „Angst habe ich überhaupt nicht, denn ich weiß, dass wir eine verantwortungsbewusste Fan-Szene haben, die das Gesamtbild sieht. Aber uns sind massive Proteste auf sehr breiter Basis angekündigt worden. Es wurde uns von der organisierten Fan-Szene gesagt, dass es keine Aktion gegen die Mannschaft oder den Verein ist. Und es wurde uns auch gesagt, es geht nicht darum, Pyrotechnik zum Einsatz zu bringen und Aggressionen zu zeigen, sondern ein Signal gegen die Ansetzung zu setzen. Und da kann ich sagen: Wenn das der Rahmen ist, dann muss das ein Bundesligaverein, gerade ein Verein wie Eintracht Frankfurt, auch aushalten können.“