Eintracht Frankfurt

Fußball Eintracht Frankfurt in der Europa League gegen Rom

Lazio als Höhepunkt

Archivartikel

Frankfurt.Im Kellerduell bestanden – und nun auf zu neuen europäischen Höhen? Der deutsche Pokalsieger Eintracht Frankfurt will den in Teilen furiosen 4:1-Sieg über Hannover 96 schnell hinter sich lassen und sich nur noch auf den bevorstehenden Europa-League-Höhepunkt gegen Lazio Rom konzentrieren.

„Wir haken schnell die Bundesliga ab“, sagte Sportdirektor Bruno Hübner (Bild). Das nationale Auf und Ab soll für das Team von Trainer Adi Hütter vergessen sein, wenn an diesem Donnerstag (21 Uhr/DAZN) das internationale Topteam aus der italienischen Hauptstadt in Frankfurt gastiert.

„Ich gehe fest davon aus, dass es eine Tendenz ist“, sagte Hübner in Bezug auf die jüngsten Leistungen, die gegen Leipzig (1:1) und Hannover ansprechend waren. Mit dem Erfolg über die Niedersachsen, die noch immer sieglos und nun Letzter sind, gelang der SGE dank Treffern von Evan Ndicka, Ante Rebic, Jonathan de Guzman und Luka Jovic ein Befreiungsschlag in kräftezehrenden Wochen.

Großer Schritt Richtung Europa?

Grundsätzlich sind Siege immer gut. Gestern war er besonders“, merkte Hübner an. „Wir wollten den Sieg, er war zum richtigen Zeitpunkt“, erklärte der 57 Jahre alte Sportchef. Und nun wartet das Heimspiel gegen Rom, bei dem nach dem glücklichen 2:1-Erfolg bei Olympique Marseille der nächste europäische Coup gelingen soll – und damit ein großer Schritt in Richtung Überwintern in Europa.

„In Marseille haben sie den deutschen Fußball gut vertreten. Ich glaube, dass unsere Mannschaft gut mit Druck umgehen kann“, sagte der Funktionär über das Team. Das zum Saisonstart noch unstimmige Personalpuzzle mit wackliger Torwartfrage, ungefährlicher Offensive und namenlosen Neuzugängen fügt sich langsam zusammen. Kevin Trapp steht wieder zwischen den Pfosten, Vize-Weltmeister Rebic ist nach Verletzung gut in Form und Transfers wie Ndicka und Lucas Torro finden immer besser ins Spiel der Eintracht.

Der Doppelpack mit Lazio und bei Hoffenheim (Sonntag, 15.30 Uhr) wird auch das Ende von drei harten englischen Wochen, die die Frankfurter Profis so nicht gewohnt sind. Und in der Liga geht der Blick angesichts starker Konkurrenz nicht nach oben, sondern eher nach unten. „Die Aufsteiger punkten, wie es so ist in den ersten Spielen“, so Hübner. dpa