Eintracht Frankfurt

Fußball Eintracht will Hoffenheim abhängen

„Müssen jetzt alle Kräfte bündeln“

Archivartikel

Frankfurt.Eintracht Frankfurt will mit einem Erfolg gegen Bundesliga-Tabellennachbar Hoffenheim den Einzug in die Europa League so gut wie fix machen und die Tür zur Champions League offen halten. „Das Spiel hat große Bedeutung. Mit einem Sieg wäre Platz sieben wohl gefestigt“, sagte Eintracht-Chefcoach Niko Kovac vor dem Duell des gastgebenden Bundesliga-Sechsten gegen den -Siebten am Sonntag (18 Uhr/Sky).

Es werde gegen eine „tolle Mannschaft mit einem tollen Trainer“ aber ein sehr schweres Spiel. Hoffenheim liegt zwar drei Punkte hinter seinen Frankfurtern, „gehört aber sicher zu den ersten Vier, Fünf der Fußball-Bundesliga“, meinte Kovac, der von seinem Kollegen Julian Nagelsmann („Chapeau, Chapeau, Chapeau für deine Arbeit!“) in höchsten Tönen gelobt wurde. Und der Frankfurter Trainer gab das Kompliment postwendend zurück: „Er macht es gut, ist sehr kreativ und variabel. Meinen aller größten Respekt!“

Mit den Nettigkeiten soll es am Sonntag aber erstmal vorbei sein. „Wir wollen das Spiel gewinnen und die gute Heimserie bis zum letzten Spiel gegen den Hamburger SV fortsetzen“, sagte Kovac. Sechsmal hintereinander gewann die Eintracht zuletzt in der eigenen Arena. Allerdings sind die Hoffenheimer ihrerseits seit fünf Ligapartien ungeschlagen und fegten zuletzt den 1. FC Köln mit 6:0 vom Platz. Außerdem gab es für die Hessen gegen die Kraichgauer nicht viel zu gewinnen: Nur eines der vergangenen neun Spiele gegen die TSG konnten sie gewinnen, nämlich vor fast drei Jahren im Mai 2015.

Angst, dass der in dieser Saison unerwartet konstanten und erfolgreichen Eintracht, im Endspurt noch die Luft ausgehen könnte, hat Kovac nicht. „Jetzt müssen wir alle Kräfte bündeln. Wir wissen, dass wir dranbleiben müssen, um am Ende mit einem Lächeln dazustehen“, sagte er. Immerhin werden ihm in der Saison-Endphase Carlos Salcedo und Omar Mascarell sowie für einige Wochen Ante Rebic verletzt fehlen. Vor der TSG-Partie hat sich zumindest Marco Russ nach einer Zehen-Blessur einsatzbereit gemeldet. dpa