Eintracht Frankfurt

Fußball Eintracht Frankfurt erwartet in Mönchengladbach eine stabil stehende Abwehr

Offensiv – mit Haller und Rebic

Archivartikel

Frankfurt.Eintracht Frankfurts Profis und Trainer Adi Hütter können vom Fußballspielen auch in der zweiten Englischen Woche nicht genug bekommen. „Momentan stehen wir gerne auf dem Platz und mir macht es Freude, der Mannschaft zuzuschauen“, sagte der 48-jährige Österreicher vor dem Bundesliga-Spiel heute (20.30 Uhr) bei Borussia Mönchengladbach – der dritten Partie in sechs Tagen.

Nach dem 2:1-Coup in der Europa-League bei Olympique Marseille und dem starken Auftritt am Sonntag gegen RB Leipzig (1:1) herrscht beim DFB-Pokalsieger Eintracht und die Zuversicht, den guten Lauf im 88. Duell mit den Gladbachern fortsetzen zu können. Zumal die Borussia als Gastgeber bei den Hessen beliebt ist: Nirgendwo sonst haben die Frankfurter mehr Auswärtssiege gefeiert – 24.

Zudem gewann die Eintracht in der vergangenen Saison beide Partien gegen die Borussia. „Diese Statistik wollen wir in Gladbach sauber halten“, sagte Hütter. Er weiß aber auch aus der Datenbank, dass die Hausherren saisonübergreifend die letzten fünf Heimpartien gewonnen haben. „Gerade im Umschaltspiel sind sie sehr gefährlich. Da müssen wir schauen, dass wir kompakt stehen und ihnen das Leben mit unseren Waffen schwermachen“, meinte Hütter. Nach der 2:4-Pleite der Gladbacher bei Hertha BSC erwartet er, dass sein Kollege Dieter Hecking deshalb nicht wieder auf das 4-3-3-System und mehr auf Stabilität der Abwehr setzen wird.

Da das Toreschießen dadurch nicht einfacher werden könnte, wäre für Hütter eine Option, neben dem dreimaligen Torschützen Sebastian Haller auch Vizeweltmeister Ante Rebic im Sturm aufzubieten.

Willems nach Sperre dabei

„Trauen tue ich mich viel. Es ist nur eine Frage, ob es Sinn macht“, sagte der Chefcoach, der im Borussia-Park schon mal eine schlechte Erfahrung gemacht hat. Vor zwei Jahren ging er mit seinem ehemalige Club Young Boys Bern in den Champions-League-Play-offs dort mit 1:6 unter.

Zur Stabilität der Eintracht-Abwehr kann Jetro Willems beitragen. Nach Reduzierung seiner Bundesliga-Rotsperre auf zwei Spiele ist er wieder dabei. Dass der Niederländer auch in Marseille wieder vom Platz flog, ist für Hütter kein Grund gewesen, ihn besonders zur Raison zu rufen. „Er ist ein guter und kreativer Fußballer, der von mir Hilfe und Unterstützung bekommt“, sagte der Trainer.

Fraglich ist, ob Luca Torró und Marco Fabián spielen können. Der Spanier Torró musste am Montag das Training abbrechen. Er laboriert seit dem Europa-League-Spiel in Marseille an einer Entzündung des Schambeins. Knieprobleme plagen den Mexikaner Fabián. dpa