Eintracht Frankfurt

Fußball Eintracht-Torhüter genießt seinen „großen Abend“

Rönnow im Rampenlicht

Archivartikel

Frankfurt.Richtig ausgeschlafen war Frederik Rönnow nicht, aber hellwach. Die Geburt seines Sohnes Theodor einen Tag vor dem Bundesligaspiel gegen Bayer Leverkusen hatte den Torwart von Eintracht Frankfurt viel Schlaf gekostet. An einer Gala-Vorstellung hinderte ihn das beim 3:0-Sieg nicht. „Das ist mehr, als ich mir je erträumen konnte. Auch, weil mir der Schlaf zum Träumen gefehlt hat“, sagte der 27-jährige Däne nach dem „besten Spiel meiner Karriere und einem großen Abend für mich.“

Anerkennung bekam Rönnow vom Ex-Frankfurter und jetzigen Bayer-Keeper Lukas Hradecky, zu dessen Nachfolger er bei drei Clubs wurde: Esbjerg FB, Bröndby IF und bei der Eintracht. „Frederik hat bewiesen, dass er ein starker Torwart ist. Er ist ein super Typ“, sagte Hradecky. Am Main hat es Rönnow lange schwer gehabt. In der vergangenen Saison plagten ihn Knieprobleme. Und als er fit war, war der kurzfristig verpflichtete Kevin Trapp die Nummer eins. Nun profitierte er von einer Blessur des Rivalen.

Nach der „harten Zeit“ sei es wichtig gewesen, zeigen zu können, was er zu leisten vermag. Ans Aufgeben dachte er nie. dpa

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