Eintracht Frankfurt

Fußball Mainz und Eintracht wollen Negativserien beenden

Svenssons Einstand

Mainz/Frankfurt.Sportdirektor Martin Schmidt kramte vor dem Debüt von Bo Svensson als Bundesligatrainer des FSV Mainz 05 in gemeinsamen Erinnerungen – und auch Eintracht Frankfurts Coach Adi Hütter bemühte als Einstimmung auf das Rhein-Main-Derby die Fußball-Historie. Im Duell an diesem Samstag (15.30 Uhr/Sky) zählt die Vergangenheit aber nicht mehr, wenn beide Teams das Ende einer Negativserie anstreben. Der Tabellenvorletzte aus Mainz will bei der Svensson-Premiere den ersten Heimsieg in dieser Saison feiern – die Eintracht im 13. Anlauf endlich den ersten Liga-Erfolg überhaupt beim Nachbarn landen. „Wir wollen unseren Aufschwung fortsetzen und diese Durststrecke natürlich beenden. Jede Serie geht einmal zu Ende. Wir hoffen, dass dies am Samstag der Fall ist“, sagte Hütter am Donnerstag.

Das wollen die Mainzer mit aller Macht verhindern. Sportdirektor Schmidt und Neu-Trainer Svensson haben an die Hessen gute Erinnerungen. Vor knapp sechs Jahren gab der Schweizer beim 3:1 gegen die Eintracht sein Bundesligadebüt als Trainer – mit Svensson als Assistent. „Das war ein sehr spezielles Erlebnis“, sagte Schmidt. „Bei der Erinnerung daran läuft es mir den Rücken herunter.“

Rode nach Sperre zurück

Nun steht Svensson als Verantwortlicher an der Seitenlinie und hofft auf ein erneutes Erfolgserlebnis. „Ich will eine Mannschaft sehen, die leidenschaftlich spielt, die sich als Mannschaft präsentiert. Meine Spieler müssen Bock haben, miteinander zu spielen und dem Gegner wehzutun“, forderte der 41 Jahre alte Däne. Die Ausgangslage ist klar: Mit nur sechs Punkten aus 14 Spielen stehen die 05er fast schon mit dem Rücken zur Wand. Frankfurt kommt dagegen nach zuletzt zwei Siegen als Tabellenachter mit breiter Brust.

„Das ist eine Topmannschaft“, lobte Svensson den Rivalen. „Das ist eine große Aufgabe, der wir uns aber stellen und auf die wir uns freuen.“ Dabei kann er wieder auf Innenverteidiger Moussa Niakhaté nach Gelbsperre und Torwart Robin Zentner sowie Außenbahnspieler Levin Öztunali nach auskurierten Verletzungen bauen. Hütter kann personell aus dem Vollen schöpfen, da auch Mittelfeldspieler Sebastian Rode nach seiner verbüßten Gelb-Sperre im Leverkusen-Spiel wieder zur Verfügung steht.

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