Eintracht Frankfurt

Fußball Torwart unterschreibt gleich bis 2024 in Frankfurt

Trapp gibt ehrgeizige Ziele aus

Frankfurt.Erst unterrichtete Kevin Trapp Bundestrainer Joachim Löw von seiner Rückkehr zur Eintracht, nur 24 Stunden später saß er im feinen Sakko schon wieder in Frankfurt. Die von Trapp zur Herzensangelegenheit ausgerufene Rückkehr von Paris Saint-Germain nach Hessen ist perfekt, der 29-Jährige unterschrieb am Mittwoch gleich für fünf Jahre bis 2024. „Es ist ein gutes Zeichen für beide Seiten. Wir haben ein langfristiges Ziel“, sagte Trapp bei seiner Vorstellung.

Während Trapps Teamkollegen nach Liechtenstein reisten, um an diesem Donnerstag (20.30 Uhr/RTL Nitro) beim FC Vaduz den nächsten Schritt in der Europa-League-Qualifikation zu meistern, meldete sich Trapp in Frankfurt zurück – und gab ehrgeizige Ziele aus. „Wir haben die Chance, wieder international zu spielen. Das ist sehr, sehr positiv“, sagte der gebürtige Saarländer. Trotz der millionenschweren Abgänge von Luka Jovic und Sebastien Haller sieht Trapp die Chance, die außergewöhnliche Vorsaison mit Bundesliga-Rang sieben und dem Europa-League-Halbfinale zu steigern.

Ein starkes Signal

Der Fünfjahresvertrag ist nicht nur für Trapp, sondern vor allem für die SGE ein starkes Signal: Der WM-Teilnehmer von 2018 wurde von einigen internationalen Eliteclubs umworben, entschied sich aber für das bekannte Umfeld und eine sportlich reizvolle Perspektive am Main. „Es müssen immer viele Dinge passen. Am Ende bin ich froh, dass es jetzt so kam. Es waren sehr, sehr viele Dinge, die offen waren“, sagte Trapp. Er habe aber immer das Gefühl gehabt, „dass es klappen kann.“

Trapp verkörperte beim furiosen Ritt ins Europa-League-Halbfinale der Vorsaison besondere Klasse. Über Flora Tallinn, den FC Vaduz sowie der Play-off-Runde gegen Racing Straßburg oder Lokomotive Plowdiw soll nun das nächste Abenteuer ermöglicht werden. „Wir hatten ein super Jahr, das hat sicher eine Rolle bei der Entscheidung gespielt“, sagte er. Sein Debüt könnte an diesem Sonntag im DFB-Pokal beim SV Waldhof anstehen.

Im Personalpuzzle der Eintracht schließen sich mehr und mehr die Lücken. Nach den millionenschweren Abgängen von Jovic (Real Madrid) und Haller (West Ham United) wurden in Djibril Sow, Sebastian Rode, Martin Hinteregger und Erik Durm schon einige Neueinkäufe vorgestellt. Nur die leergekaufte Angriffsreihe, in der auch noch der Abgang von Ante Rebic drohen könnte, ist für die Verantwortlichen noch nicht zufriedenstellend besetzt. „Wir werden im Sturm noch etwas machen“, kündigten Hütter und Bobic an. Zwischen den Pfosten ist die ideale Lösung jetzt gefunden. dpa

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