Eishockey

Die Hand am begehrtesten Eishockey-Pokal der Welt

Archivartikel

Edmonton.Kapitän Steven Stamkos (am Pokal, mit NHL-Chef Gary Bettman) übergab den Stanley Cup für die Meisterschaft der Tampa Bay Lightning in der NHL ganz schnell an Victor Hedman. Der Verteidiger blieb beim entscheidenden 2:0 (1:0, 1:0, 0:0) gegen die Dallas Stars zwar ohne Tor, erzielte in den Play-offs aber überragende zehn Treffer – mehr als jeder andere NHL-Abwehrspieler seit 1994. Dafür bekam der Schwede nicht nur den begehrtesten Pokal im Eishockey, sondern wurde auch als wertvollster Spieler der Finalserie ausgezeichnet – die wegen Corona völlig ohne Zuschauer gespielt wurde. „Es braucht einiges, um 80 Tage in einer Blase zu sein“, sagte Hedman. „Aber das war es jetzt alles wert. Wir kommen mit dem Pokal nach Hause.“ Kapitän Stamkos, der am Montag nicht spielen konnte, hatte nach seiner langen Verletzungspause nur in Spiel drei für ein paar Minuten auf dem Eis gestanden, dabei aber sofort ein Tor beigesteuert. Deutsche Profis waren in der Finalserie nicht dabei. Zuletzt hatte Nationaltorwart Philipp Grubauer vor zwei Jahren mit den Washington Capitals den Stanley Cup gewonnen, in den beiden Jahren zuvor war Tom Kühnhackl mit den Pittsburgh Penguins erfolgreich. 

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