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Eishockey Krefeld Pinguine bangen um ihre Zukunft

Frisches Geld oder Schluss

Archivartikel

Krefeld.Die Zukunft der Krefeld Pinguine soll sich bis Mitte November entscheiden. Der finanziell angeschlagene Tabellenletzte der Deutschen Eishockey Liga will nach dem Deutschland Cup (7. bis 10. November) eine neue Gesellschafter-Struktur ohne den umstrittenen Investor Michail Ponomarew umsetzen. „Wenn uns das nicht gelingt, dann wird es verdammt schwer. Dann ist auch davon auszugehen, dass es das letzte Jahr in der DEL sein wird“, sagte Krefelds Geschäftsführer Matthias Roos.

Der 39-Jährige hat „Menschen in Krefeld“ gefunden, die die Anteile der Haupt-Gesellschafter Ponomarew und Wolfgang Schulz übernehmen wollen. „Jetzt geht es aber auch um die Bedingungen. Ich weiß im Moment eben nicht, zu welchen Konditionen Herr Ponomarew seine Anteile übergeben möchte“, sagte Roos. Nach dessen Darstellung schuldet Ponomarew dem Club zugesagte Gelder. Ponomarew wies die Vorwürfe zuletzt zurück.

Gelingt die Umgestaltung der Pinguine-GmbH nicht und kommen die Krefelder nicht an frisches Geld, müsste Roos nach eigener Aussage einen Insolvenzantrag stellen. Dann stünde das Pinguine-Aus noch während der Saison im Raum. 

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