Eishockey

Eishockey DEL-Saison mit Augsburg, Straubing, Iserlohn

Positive Signale

München.13 von 14 Vereinen inklusive dreier bisheriger Wackelkandidaten haben sich für einen Neustart der Deutschen Eishockey Liga ausgesprochen. Damit wächst die Chance, dass die DEL bei ihrem Gesellschaftertreffen am Donnerstag den Beginn der Meisterschaft trotz der aktuellen Corona-Maßnahmen beschließt. Am Dienstag teilten auch die Straubing Tigers, die Augsburger Panther und die Iserlohn Roosters mit, die Saison finanziell durchgeplant zu haben und notfalls auch komplett ohne Zuschauer bestreiten zu können. Diese Clubs hatten sich bis zuletzt noch nicht festgelegt.

Haie optimistisch

Von den 14 Erstligisten haben nur die Kölner Haie noch nicht entschieden, ob sie an der Spielzeit teilnehmen. Sie sahen sich aber „grundsätzlich auf einem guten Weg“, wie Geschäftsführer Philipp Walter sagte.

Straubings Geschäftsführerin Gaby Sennebogen teilte mit, dass bis zuletzt intensiv an einem soliden Konzept gearbeitet wurde. „Daher haben wir keine Hauruck-Aktionen gestartet und wollten auch keine falschen Hoffnungen wecken“, sagte sie. Durch Hilfen von Sponsoren, aber auch Trainern, Spielern und anderen Beteiligten sei die Saison finanziell machbar. Augsburgs Gesellschafter Lothar Sigl sprach von einem „unglaublichen Kraftakt“ und lobte Spieler und Trainer, die „geschlossen einem erheblichen Gehaltsverzicht zugestimmt haben. Es ist beeindruckend, wie loyal jeder um die Saison gekämpft hat.“

Auch Iserlohn teilte am Dienstagabend mit, den Spielbetrieb auch dann finanzieren zu können, wenn die ganze Saison über keine Fans in die Halle dürfen. Dazu hätten Sponsoren ebenso beigetragen wie die Mannschaft, von der „absolut unverzichtbare Zusagen“ gekommen seien, wie Geschäftsführer Wolfgang Brück mitteilte. 

Zum Thema