Eishockey

Eishockey DEL-Boss kanzelt Spielergewerkschaft ab

Tripcke kontert Kritik

Archivartikel

Neuss.DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke hat Kritik der Eishockey-Profis wegen des erneut verschobenen Saisonstarts zurückgewiesen. Er könne den Frust der Spieler verstehen, sagte Tripcke dem Fachmagazin „Eishockey News“: „Letztlich ist es aber sehr leicht daher gesagt, denn an Corona gibt es keine Schuldigen, und solche Äußerungen bringen uns nicht weiter.“

Nationalmannschaftskapitän Moritz Müller und die neu gegründete Spielergewerkschaft SVE hatten die Deutsche Eishockey Liga scharf kritisiert. Müller warf der Liga und den Clubs indirekt Konzeptlosigkeit beim Kampf gegen die Coronakrise vor. Der Kölner hat kein Verständnis, dass die Clubs derart abhängig von Zuschauereinnahmen sind, dass sie im Gegensatz zu Handball- und Basketball nicht mit dem Spielbetrieb starten können. Tripcke gestand ein, dass in der Liga oft zu kurzfristig gedacht werde: „Die Clubs geben doch immer jeden Cent, den sie einnehmen können, aus – insbesondere für die Spieler.“ dpa

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