Eishockey

Eishockey

Tripcke zweifelt an Gehaltsobergrenze

Hannover.DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke hält nichts von einer Gehaltsobergrenze nach amerikanischem Vorbild in der Deutschen Eishockey Liga. "Man müsste ein anderes System entwickeln. Ein solches, bei dem ein Spieler nur Summe X verdienen und der Club nur Summe Y ausgeben kann, wird kartell- und arbeitsrechtlich nicht funktionieren", sagte Tripcke dem Fachmagazin "Eishockey News".

In der nordamerikanischen Profiliga NHL gibt es zur Gewährleistung eins langfristig ausgeglichenen Wettbewerbs unter anderem den sogenannten "Salary Cap". Diese Gehaltsbegrenzung besagt, dass alle Teams in einer Saison nur denselben Maximalbetrag für Spielergehälter ausgeben dürfen. Damit soll verhindert werden, dass die besten Spieler nur von den finanzstärksten Teams verpflichtet werden können. (dpa)