Eishockey

Eishockey Bundestrainer hat Corona und fehlt in Krefeld

Turnier ohne Söderholm

Archivartikel

Krefeld.Eishockey-Comeback ohne Bundestrainer: Das deutsche Nationalteam muss beim Deutschland Cup kommende Woche wegen eines positiven Corona-Tests auf Chefcoach Toni Söderholm verzichten. Der 42 Jahre alte Finne war nach Angaben des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) vom Sonntag Ende vergangener Woche positiv getestet worden. „Das ist die größte persönliche Enttäuschung, die ich selbst als Spieler oder Trainer erlebt habe“, sagte Söderholm, der zuvor über typische Symptome geklagt und Fieber bekommen hatte. Inzwischen gehe es ihm aber wieder besser.

Der Bundestrainer hatte coronabedingt das Nationalteam zuletzt vor einem Jahr beim Deutschland Cup 2019 betreut. Während der Pandemie mussten anschließend Länderspiele und auch die Weltmeisterschaft im Mai in der Schweiz abgesagt werden.

Ziesche und Popiesch übernehmen

Das Turnier selbst ist nicht gefährdet, da Söderholm nach seinem Test noch keinen Kontakt zu den Spielern hatte. In Krefeld sollen nun der deutsche U-18-Trainer Steffen Ziesche und der Chefcoach des Fischtown Pinguins aus Bremerhaven, Thomas Popiesch, die deutsche Auswahl betreuen. „Alle taktischen Dinge sind klar. Ich kann von daheim eingreifen, wenn es nötig ist. Wir werden jeden Tag zwei bis vier Mal in Kontakt sein und die Abläufe und Inhalte besprechen“, sagte Söderholm.

Nicht mit dabei sind auch Verteidiger Moritz Seider und Stürmer Patrick Hager. Der mit einem NHL-Vertrag der Detroit Red Wings ausgestattete Seider ist bei Rögle BK aktiv und kann Schweden wegen der dortigen Pandemielage laut DEB derzeit nicht verlassen. Zum Fehlen von Münchens Hager machte der Verband keine Angaben. dpa

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