Essen und Trinken

Der Mix macht’s

Archivartikel

Durch seine violette Farbe sticht er meist aus jedem Salat heraus. Doch der Radicchio ist nicht jedermanns Sache. Das kann sich ändern.

Radicchio schmeckt bitter. Durch das Zusammenspiel mit Früchten kann einem Radicchio-Salat die Bitterkeit allerdings genommen werden, rät der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer. In seiner Heimat Italien ist Radicchio auch gedünstet oder im Risotto beliebt. Dass das Gemüse leicht bitter schmeckt, liegt am Intybin. Der Bitterstoff regt die Produktion von Gallenflüssigkeit und die Verdauung an – genau wie Chicorée, einem Verwandten des Radicchios.

Eingeschlagen in ein feuchtes Tuch hält sich Radicchio gut einige Tage im Kühlschrank. Man kann dann immer nur so viele Blätter vom Kopf lösen, wie man gerade benötigt. So reichen die sehr festen Köpfe oft für eine Reihe von Salatmahlzeiten. dpa-tmn